JU Wolfenbüttel und Salzgitter erkundeten Schachtanlage Asse


v.l.: Sarah Grabenhorst-Quidde, Manuel Juhrs, Milan Bley, Jacqueline Gödecke, Henrik Hagemann, Phillip Stolze. Foto: JU Wolfenbüttel
v.l.: Sarah Grabenhorst-Quidde, Manuel Juhrs, Milan Bley, Jacqueline Gödecke, Henrik Hagemann, Phillip Stolze. Foto: JU Wolfenbüttel Foto: JU Wolfenbüttel

Wolfenbüttel. Auch während der Sommerpause war die Junge Union aktiv und besuchte gemeinsam die Schachtanlage Asse in Remlingen. Interessante Einblicke über die Geschichte der Asse, der Einlagerung der teils radioaktiven und giftigen Abfälle und deren von langer Hand geplanten Rückholung, bekam die JU-Besuchergruppe von den Mitarbeitern der Anlage vermittelt.




Unter Tage, zuerst auf der 490 Meter Sole, erkundete man bei fast 40°C verschiedene wichtige Bereiche des ehemaligen Salzbergwerks. Anschließend fuhr man mehrere Kilometer durch die Stollen bis schließlich hinab auf 750 Meter, wo die Baustoffanlage den Sorelbeton zur Stabilisierung des Grubengebäudes aus Salzlauge und Spezialbeton herstellt.

Da die Schachtanlage seit 2009 nicht mehr nach Bergrecht, sondern durch die nun zuständige Bundesgesellschaft für Endlagerung, nach Atomrecht betrieben wird, sind die Sicherheitsvorschriften auch entsprechend hoch. Die Fragen der JU-Mitglieder wurden gerne beantwortet und so entstand auch während der Besichtigung noch eine rege Diskussion über die allgemein bekannten Probleme die aus der, aus heutiger Sicht unsachgemäßen Einlagerung in den 60er und 70er Jahren des vergangenen Jahrhunderts, resultieren und auch über das wie und ob eine Rückholung denn überhaupt sinnvoll oder technisch möglich ist wurde gesprochen.

Mit vielen neuen und interessanten Eindrücken für die JU endete die Führung nach über 4 Stunden für die Besucher wieder über Tage.


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