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Landkreis Wolfenbüttel bittet auf Halloweenumzüge zu verzichten

"Im Falle einer Ansteckung wäre eine Nachverfolgung der an jeder Tür erfolgten Kontakte, oft unter Fremden, nahezu unmöglich", argumentiert der Landkreis.

(Symbolbild)
(Symbolbild) Foto: Anke Donner

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30.10.2020

Wolfenbüttel. „Süßes oder Saures!“ – seit vielen Jahren gehört Halloween am 31. Oktober auch in Deutschland dazu. Zu dem amerikanischen Brauch gehört, mit den verkleideten Kindern von Haus zu Haus zu ziehen und Süßigkeiten zu sammeln. In diesem Jahr bittet der Landkreis Wolfenbüttel in einer Pressemitteilung darum, von diesem Brauch abzusehen. Mit dem Verzicht auf einen Halloween-Umzug schützen Sie sich und andere Menschen.



Mittlerweile gibt es im Landkreis Wolfenbüttel 49,3 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner in den vergangenen sieben Tagen. In Kürze erwarte die Landkreisverwaltung, dass diese Marke überschritten wird. Die Ansteckungsgefahr wäre einfach zu groß. Niemand weiß, ob nicht ein Risikopatient oder eine Risikopatientin die Tür öffnet. Im Falle einer Ansteckung sei eine Nachverfolgung der an jeder Tür erfolgten Kontakte, oft unter Fremden, nahezu unmöglich.

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Bereits jetzt gelte, dass ab einem Inzidenz-Wert von 50 sich maximal zehn Personen aus zwei Haushalten oder von engen Angehörigen treffen dürfen. Auch im Landkreis Wolfenbüttel steigen die Zahlen der neu infizierten Menschen. Eine Beschränkung der Kontakte, vor allem im privaten Bereich, werde dringend empfohlen. Die Landkreisverwaltung bittet außerdem bereits jetzt darum, in diesem Jahr auf das Singen oder kleinere Umzüge zum Martinstag zu verzichten.


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