"Nacht der Kulinarik": Neues Veranstaltungsformat wird entwickelt

von Alexander Dontscheff


Ziel ist es unter anderem, das gastronomische Angebot auszubauen. Symbolfoto: pixabay
Ziel ist es unter anderem, das gastronomische Angebot auszubauen. Symbolfoto: pixabay Foto: pixabay

Wolfenbüttel. In Wolfenbüttel könnte es ab dem kommenden Jahr ein neues Veranstaltungsformat geben. Unter dem Arbeitstitel „Nacht der Kulinarik“ soll ein Pendant zur Kulturnacht entwickelt werden, das sich dann alle zwei Jahre mit dieser abwechselt. Darüber wird der Ausschuss für Kultur, Tourismus und Städtepartnerschaften in seiner Sitzung am Donnerstag informiert.


Voraussetzung dafürsei allerdings, dass sich ausreichend Mitwirkende daran beteiligen wollen. Einen möglichen ersten Termin gibt es auch schon: der 19. September 2020. Die Veranstaltung soll unter dem Motto „Bezahl‘ was Du kannst“ stehen.

Im Tourismuskonzept 2021 werde der Bereich „Kulinarik“ als Aufgabengebiet identifiziert, heißt es in der Begründung der Vorlage. Speziell für die Gastronomie sei es das Ziel, kreative, junge Konzepte zu fördern, das Angebot zu verbreitern und vor allen Dingen Angebote mit gehobener und regionaler Küche zu schaffen.

Grundlagen der Konzeption


Grundlage für die Konzeption der Veranstaltung seien folgende Punkte aus dem Tourismuskonzept 2021:

  • Leerstände in der Altstadt sollen touristisch genutzt werden

  • Das gastronomische Angebot soll ausgebaut werden, generell wäre mehr Auswahl wünschenswert, vor allem fehlen aber regionale und hochwertige Angebote

  • Es sollen auch andere Seiten Wolfenbüttels, als die bisher touristisch verwerteten, stärker in den Vordergrund gerückt werden

  • Mehr lokale/regionale Spezialitäten in die Vermarktung einbeziehen

  • Neue Trends für Wolfenbüttel ausprobieren, wie zum Beispiel „Pop-up-Restaurants“ oder den internationalen „Restaurant-Day“.


Zur Umsetzungvon Projekten aus demTourismuskonzept 2021 stehen jährlich 30.000 Euro zur Verfügung. Die"Nacht der Kulinarik" soll2020 mit einem Budgetanteil von 20.000 Euro aus diesen Mitteln finanziert werden.Dabei soll die Stadtverwaltung das Event organisieren, alle Akteure und Aktionen koordinieren und für die Werbung die notwendigen Gemeinkosten (inklusive GEMA) tragen. Jeder teilnehmende Ort/Akteur soll aber für sein Angebot eigenständig (auch bezüglich der Kosten) verantwortlich sein.

Der dritte Samstag im September


Als Termin soll im Wechsel zur Kulturnacht der dritte Samstag im September festgelegt werden, beginnend ab 2020 und dann im Zweijahresrhythmu. Die Veranstaltung soll um 18 Uhr beginnen und in der Kernzeit bis Mitternacht andauern. Angebote darüber hinaus seien willkommen.


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