Öffentliche Führungen durch die JVA-Gedenkstätte

Die Dauerausstellung setzt sich mit der Geschichte der JVA zur Zeit des Nationalsozialismus auseinander.

Eingang zum Dokumentationszentrum
Eingang zum Dokumentationszentrum Foto: Gedenkstätte Wolfenbüttel

Wolfenbüttel. Die Gedenkstätte der JVA Wolfenbüttel bietet Führungen durch die Dauerausstellung "Recht. Verbrechen. Folgen" an. Sie widmet sich schwerpunktmäßig dem Thema Justiz und Strafvollzug im Nationalsozialismus und ihren Folgen, teilte die Gedenkstätte de JVA am heutigen Donnerstag mit.


Eingebettet in eine gesamtgesellschaftliche Darstellung werden am Beispiel des Strafgefängnisses das Verfolgungssystem des Nationalsozialismus, das verbrecherische Wirken der Justiz, die Inhaftierung von in- und ausländischen Gefangenengruppen sowie die Funktion als eine der zentralen Hinrichtungsstätten in Norddeutschland thematisiert. Kontinuitäten und Diskontinuitäten von Justiz und Strafvollzug in der frühen Bundesrepublik werden nach Angaben der JVA im zweiten Teil des Ausstellungsrundgangs anhand von Schwerpunktthemen wie dem Paragraph 175 StGB aufgezeigt. Dieser stellte bis 1994 sexuelle Handlungen zwischen Männern unter Strafe.

Führungen sind kostenlos


Mit der Thematisierung des Umgangs mit dem historischen Ort, der Entwicklung der Gedenkstätte sowie der Erinnerungskultur schließt der Rundgang ab. Die Führung startet an der Information im Dokumentationszentrum der Gedenkstätte der JVA. Diese befindet sich an der Adresse Am Herzogtore 13. Die Teilnahme ist kostenlos, aber um eine Anmeldung per E-Mail an wolfenbuettel.veranstaltungen@stiftung-ng.de oder Telefon 05331 - 9355010 wird gebeten.


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