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Radschulwegplan der Leibniz-Realschule erhältlich


Der von Schüler erstellte Radschulwegplan der Leibniz-Realschule ist nun erhältlich. Sophie Schmidt und Jeremy Kurtz mit der Radverkehrsbeauftragten der Stadt Wolfenbüttel, Valerie Dubiel stellten ihren Plan schon dem Bauausschuss vor. Foto: Marc Angerstein
Der von Schüler erstellte Radschulwegplan der Leibniz-Realschule ist nun erhältlich. Sophie Schmidt und Jeremy Kurtz mit der Radverkehrsbeauftragten der Stadt Wolfenbüttel, Valerie Dubiel stellten ihren Plan schon dem Bauausschuss vor. Foto: Marc Angerstein

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03.10.2016

Unter dem Motto „FahrRad zur Leibniz Realschule!“ erstellten 15 Schülerinnen und Schüler dieser Schule einen Radschulwegplan für ihre Mitschüler und Lehrer.



Im Rahmen einer Projektwoche vom 15. bis 22. Juni 2016 wurden die verschiedenen Wege für die Klassenkameraden unter die Lupe genommen. Begleitet wurde die Aktion von der Radverkehrsbeauftragten der Stadt Wolfenbüttel, Valerie Dubiel. Bevor es jedoch aufs Rad ging, wurden unter den fachkundigen Augen von Ehrenamtlichen der VeloWorx Selbsthilfewerkstatt die Fahrräder fit gemacht. Im Anschluss wurde auch noch über das richtige Verhalten im Straßenverkehr gesprochen. Dann konnte endlich mit dem Radschulwegplan losgelegt werden. Neben dem eigenen Schulweg erkundeten die Kinder auch große Knotenpunkte der Umgebung. Am letzten Projekttag wurden alle Erkenntnisse in einen Stadtplan eingetragen und mit einigen Hinweisen versehen. Ebenso wurden Gründe gesucht, die Mitschülerinnen und Mitschüler für das Radfahren zu motivieren. „Aus Groß Stöckheim brauche ich mit dem Bus eine Stunde zur Schule, mit dem Fahrrad nur 20 Minuten. Die 40 Minuten ersparte Zeit kann ich ins Schlafen investieren“ so einer der Schüler.

Mit dem Rad zur Schule


Am Nachmittag des letzten Projekttages wurden die Ergebnisse den Mitschülern, Lehrern und Eltern präsentiert. Die 15 Schülerinnen und Schüler versuchten die Schulkameraden und Lehrer davon zu überzeugen mit dem Rad zur Schule zu fahren. Was ihnen teilweise auch gelang: „Ich habe ein schlechtes Gewissen, weil ich nicht mit dem Rad zur Schule kommen, dass muss sich jetzt ändern“ sagte eine Lehrerin, nachdem eine Schülerin ihr den Weg von dem Haus der Lehrerin zur Schule anhand des Plans genau erläutert hatte.

Anhand der Daten fertigte das Büro Plan&Rat eine druckfähige Karte, die von den Schülern Maurice Helmold, Sophie Schmidt und Jeremy Kurtz den Politikern im Ausschuss für Stadtentwicklung, Bau und Umwelt präsentiert wurde. Bei dieser Gelegenheit wiesen sie auf bestimmte Punkte auf dem Schulweg hin, die in ihren Augen verbessert werden könnten. Zum Beispiel regten sie an, sollte am Knotenpunkt Doktorkamp/Leipziger Straße/Ludwig-Richter-Straße ein Kreisverkehr gebaut werden, diesen nach dem Vorbild des Kreisverkehrs am Rosenwall und nicht wie den an der Ahlumer Straße zu gestalten. Der Radschulwegplan wurde inzwischen auch gedruckt und noch vor den Herbstferien an die Schule übergeben. Den Plan gibt es hier zum Runterladen und Anschauen.


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