Hedeper. Ralf Isensee, Hedeper, führte in Zusammenarbeit mit der Treibervereinigung Hedeper auf Einladung der Kreisgruppe Wolfenbüttel des Naturschutzbund (NABU) kürzlich eine Gruppe von 20 interessierten Teilnehmer durch das Große Bruch. Dies berichtet der Nabu in einer Pressemitteilung.
Der Große Bruch sei eine Feuchtniederung zwischen Oschersleben in Sachsen-Anhalt und Schladen in Niedersachen und umfasse eine Länge von rund 45 Kilometern.
Bei klarem aber kaltem Wetter habe die Exkursion in Hedeper am Storchennest gestartet und dann entlang des großen Grabens Richtung Osten bis kurz vor Mattierzoll geführt. Weiter sei es entlang des grünen Bandes durch die weiten Wiesen des großen Bruches und später direkt am Schiffgraben entlang bis südlich von Seinstedt gegangen. Hier habe die Gruppe wieder auf den großen Graben getroffen und folgten ihm bis zurück nach Hedeper. Mit Lino Isensee am Steuer des Treckers sei es gut 25 Kilometer durch die Natur gegangen. Unterwegs wäre ein Halt eingelegt worden, um die Arbeiten der Treibervereinigung Hedeper zum Amphibienschutz zu begutachten. Zusammen mit den Storchenfreunden Hedeper und der Jägerschaft hätte die Gruppe vor fünf Jahren begonnen, in einem alten Torfstich Amphibienlaichgewässer anzulegen. Diese Lebensräume sollen Amphibien aber auch Vögeln und Insekten helfen.
Auf der Tour hätten die typischen Vogelarten des großen Bruches wie Schwarzkehlchen, Diestelfinken, Kibitze, Rohrweihen und Weißstörche beobachtet werden. Rotmilan und Schwarzmilan wären erkannt worden. Feldhasen, ein Fasanenpaar und viel Rehwild habe sich zur Freude der teilnehmenden Kinder gezeigt. Kurz vor Ende der Tour sei sogar noch ein weibliches Rebhuhn gesichtet worden.
Ralf Isensee führte Nabu Kreisgruppe zum Großen Bruch
An den Amphibienlaichgewässern im Großen Bruch. Foto: Cornelia Schilling
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