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Sanierungsstau an der Raabe-Schule: Platten fallen von der Decke

von Alexander Dontscheff


Der städtische Schulausschuss war zu Besuch in der Wilhelm-Raabe-Schule. Auch in der Turnhalle ist einiges im Argen. Fotos: Alexander Dontscheff Foto: Alexander Dontscheff

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03.12.2019

Wolfenbüttel. Die Sitzung des städtischen Schulausschusses am heutigen Dienstag fand in der Wilhelm-Raabe-Schule statt. Und das nicht ohne Grund. In der vorherigen Ausschusssitzung hatte Schulleiterin Heidi Brackmann auf den Sanierungsstau an der Grundschule hingewiesen. Nun konnten sich die Mitglieder des Ausschusses selbst ein Bild machen.


Vor ein paar Jahren habe es schon einmal einen ähnlichen Rundgang gegeben. Seitdem habe sich nicht viel getan, bedauerte die Schulleiterin. Eines der größten Probleme sei, dass im gesamten Verwaltungstrakt - so auch im Lehrerzimmer - Platten aus der Decke fielen. Der Hausmeister sei ständig damit beschäftigt zu prüfen, wo die nächsten herunter zu fallen drohten.

Weitere Probleme seien der fehlende Brandschutz, die veralteten und teilweise nicht funktionstüchtigen Elektroleitungen und Schalter, die in den Hallenwänden der „alten“ Sporthalle bestehende Feuchtigkeit, die defekten/undichten Dächer der „neuen“ Sporthalle und der Mensa sowie die eingeschränkte Funktionstüchtigkeit der Mensa-Fenster, die keine Stoßlüftung ermöglichten. Zudem sei letztere für 150 Schüler zu klein. Auch die Toilettenanlagen seien veraltet.


Die Akustikplatten fallen von der Decke. Foto: Alexander Dontscheff




Auch würde man sich über Lampen mit angenehmerem Licht freuen. Foto: Alexander Dontscheff







Bereits in der Schulausschusssitzung am 29. Oktober hatte Stadtrat Thorsten Drahn in Aussicht gestellt, dass im Doppelhaushalt 2020/2021rund 0,75 Millionen Euro für Brandschutz- und Sanierungsmaßnahmen an der Wilhelm-Raabe-Schule vorgesehen seien. Ziel sei es, mittels mehrerer „Arbeitspakete“ für die Häuser I und II sowie für das Verwaltungsgebäude den baulichen Zustand zu erreichen, der für das Haus III im Zuge der dortigen Unterbringung der ehemaligen Kindertagesstätte Geibelstraße erreicht wurde. Dies bekräftigte Drahn im Rahmen des heutigen Rundgangs. Die Schule müsse jetzt im Haushalt Priorität haben. Anhand der benachbarten Kita könne man sehen, was aus den Gebäuden herauszuholen sei, erklärte der Stadtrat gegenüber regionalHeute.de.


Hier müssen sich die Sportlehrkräfte umziehen. Foto: Alexander Dontscheff




Ein Ruheraum im Dachgeschoss. Bei Regen sollte man die Fenster besser nicht öffnen. Foto: Alexander Dontscheff




Im Kellergeschoss entstehen zwei neue Klassenräume (hier in der Schulbücherei, die zuvor auch als PC-Raum genutzt wurde), da mit einem weiteren Bedarf gerechnet wird. Foto: Alexander Dontscheff




Auch im Außenbereich ist einiges sanierungsbedürftig. Foto: Alexander Dontscheff



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