Schüler bauen stabile und leichte Motorhalterung


22 Schülerinnen und Schüler nahmen an technischem Wettbewerb teil. Fotos: Ostfalia
22 Schülerinnen und Schüler nahmen an technischem Wettbewerb teil. Fotos: Ostfalia Foto: Ostfalia

Wolfenbüttel. Die Ostfalia Hochschule hat gemeinsam mit der Heinrich-Büssing-Schule Braunschweig (HBS) einen Wettbewerb initiiert, in dem sich 22 Schülerinnen und Schüler der Fachoberstufe 12 Metalltechnik der HBS mit der Entwicklung einer stabilen und leichten Motorhalterung beschäftigten. Dies teilt die Ostfalia-Hochschule mit.


Die Ostfalia Hochschule hat gemeinsam mit der Heinrich-Büssing-Schule Braunschweig (HBS) einen Wettbewerb initiiert, in dem sich 22 Schülerinnen und Schüler der Fachoberstufe 12 Metalltechnik der HBS mit der Entwicklung einer stabilen und leichten Motorhalterung beschäftigten. Nach sechs Monaten Projektlaufzeit stellten die jungen Entwicklerinnen und Entwickler ihre Halterungen nun einer Jury vor.

Lösungen für Problemstellungen suchen


Zum Projektstart Ende Oktober 2018 wurden die jungen Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit der Aufgabenstellung konfrontiert. Gemäß der VDI-Richtlinie 2221 galt es nun Lösungen für die Problemstellungen zu entwickeln. Die VDI-Richtlinie legt unabhängig von der Branche die Entwicklung und Konstruktion technischer Systeme und Produkte fest. Nun galt es im Dreierteam innerhalb von sechs Monaten eine möglichst leichte und stabile Motorhalterung zu konstruieren. „Diese hat in einem PKW die Aufgabe, den Motor -zumeist Verbrennungsmotor- mit der Karosserie des Fahrzeuges zu verbinden. Demzufolge nimmt dieses Bauteil eine durchaus bedeutende Rolle im Fahrzeug ein, welches wiederum in der Konstruktion eine besondere Herausforderung darstellt“, erklärt Projektleiter Prof. Dr.-Ing. Andreas Ligocki von der Ostfalia. Um ihr Ziel zu erreichen, mussten die Schülerinnen und Schüler u.a. Recherche betreiben, Statik berechnen, Entwürfe erstellen und die richtigen Fertigungsparameter für die additive Fertigung festlegen. Die Bauteile wurden in der Ostfalia-Hochschule mittels mehrerer 3D-Drucker gefertigt. Die jungen Entwicklerinnen und Entwickler arbeiten dabei abwechselnd in der HBS unter der Leitung ihres Lehrers Gordon Schnepel und in der Ostfalia, betreut von Professor Ligocki und seinem wissenschaftlichen Mitarbeiter und Doktoranden Florian Hohmann.

Pokal aus dem 3D-Drucker


In der Abschlussveranstaltung am 15. Mai in der Ostfalia wurden die Motorhalterungen von den Schülerinnen und Schülern der Jury aus Lehrenden der HBS und der Hochschule präsentiert. Alle Halterungen wurden unter einer Zug-Druck-Prüfmaschine vor Publikum auf Stabilität geprüft. Zur Berechnung eines Leichtbaufaktors wurde vorher das Gewicht der Motorhalterung erfasst. Die drei besten Konstruktionen wurden mit einem im 3D-Druck gefertigten Pokal in der Farbe Gold, Silber, Bronze prämiert.
Unser Ziel ist es, die Schülerinnen und Schüler möglichst früh mit Technik zu begeistern. Bei uns können sie mit professionellen Werkzeugen, wie z.B. CAD-Programmen und 3D-Druckern, erste Erfahrungen im Maschinenbau sammeln und für sich überprüfen, ob ein technischer Studiengang für sie in Frage kommt“, erklärt Professor Ligocki.


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