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Sickte: Entenrennen wird zum großen Familienfest

von Alexander Dontscheff


Gespannt beobachten die Zuschauer, wann ihre Enten das Ziel erreichen. Fotos: Alexander Dontscheff
Gespannt beobachten die Zuschauer, wann ihre Enten das Ziel erreichen. Fotos: Alexander Dontscheff Foto: Dontscheff

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27.08.2017

Sickte. Bei schönstem Sommerwetter fand am heutigen Sonntagvormittag das traditionelle Entenrennen der Sickter CDU statt. Dabei wurde nicht nur ein neuer Rekord aufgestellt, auch das Zuschauerinteresse war so groß wie selten zuvor. Im Zielbereich am Alten Dreschschuppen im Backhausweg entwickelte sich ein großes Fest für die ganze Familie.



"Das war heute absoluter Rekord. Sonst benötigen die Enten für die Strecke eine knappe Stunde, heute waren die ersten schneller als 30 Minuten", berichtet Mitorganisator und Gemeindebürgermeister Marco Kelb, der den hohen Stand der Wabe für das Tempo verantwortlich sieht. Im Zieleinlauf sei bei den Helfern schon Panik aufgekommen, dass man überhaupt alles rechtzeitig fertig habe, wenn die ersten Enten kommen. Letztlich standen aber alle bereit, um die Enten in Empfang zu nehmen und die Zahlen auszuwerten.

Insgesamt waren 206 Enten am Start. Das ist kein neuer Rekord, aber ein guter Wert, so Kelb. Erfahrungsgemäß kommen nie alle Enten am Ziel an. Zwar folgen zwei Helfer des DLRG dem Rennen und befreien gegebenenfalls klemmende Enten, doch alle Teilnehmer hätten esnoch nie geschafft, erklärt Sicktes Bürgermeister weiter.

Das Entenrennen der CDU Sickte fand nun bereits zum 13. Mal statt, betont Kelb. Man habe also eine längere Tradition als das Rennen der Stadt Wolfenbüttel. Der Erlös der Veranstaltung geht an die Kitas der Gemeinde Sickte.


Manche Ente kommt vom direkten Weg ab und bleibt hängen. Foto: Dontscheff



Am Spielplatz Lehnsmorgen fand die Teilnehmerregistrierung statt. Hier wurden auch - unter anderem vom CDU-Bundestagsabgeordneten Uwe Lagosky - die drei schönsten Enten ausgewählt, die später einen Sonderpreis bekamen. Von der neben dem Spielplatz liegenden alten Eisenbahnbrücke wurden die Enten auf die Wabe gesetzt und das Wettschwimmen konnte beginnen.




Die Kisten mit den Enten werden zum Start gebracht. Foto:



Das Rennen machten am Ende die Enten, die auf jederlei Verzierung verzichtet haben. Eine Erfahrung, die auch Marco Kelb bestätigt: "Mann muss sich entscheiden - hübsch oder schnell!". Doch am Ende ging keiner mit leeren Händen nach Hause. Zwar durften die Schnellsten auch zuerst ihre Preise aussuchen, doch aufgrund der vielen Spenden der Sponsoren war für jeden ein kleiner Preis dabei. Eine Teilnehmerurkunde gab es außerdem.


Marco Kelb und Uwe Lagosky gaben den Startschuss für das Entenrennen. Foto: Dontscheff



Im Zielbereichtrafen sich dann alle, um die Sieger zu küren. Bei Bratwurst, Kuchen und Kaltgetränken gab es ein fröhliches Beisammensein. Die längste Schlange hatte allerdings der Luftballon-Stand. Kaum ein Kind, das nicht mit einem schönen blauen Ballon nach Hause gehen wollte. Bei der Siegerehrung ging Marco Kelb der CDU Landtagsabgeordnete Frank Oesterhelweg zur Hand, der jedem Teilnehmer ein kleines Gläschen Honig (aus regionaler Herstellung)schenkte.


Marco Kelb und Frank Oesterhelweg bei der Siegerehrung. Foto: Dontscheff



Weitere Bilder vom Entenrennen:

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