Startschuss für Modernisierung: Jugendzentrum wird erneuert

Die Entscheidung für die Sanierung und Erweiterung des Jugendfreizeitzentrums ist gefallen.

von


Das Jugendzentrum Wolfenbüttel soll saniert werden. Dafür nimmt die Stadt mehrere Millionen Euro in die Hand.
Das Jugendzentrum Wolfenbüttel soll saniert werden. Dafür nimmt die Stadt mehrere Millionen Euro in die Hand. | Foto: Matthias Kettling

Mehr regionalHeute.de bei Google sehen?

Jetzt als bevorzugte Quelle festlegen

Wolfenbüttel. Jahrelang wurde diskutiert, abgewogen und verworfen – nun geht das Projekt Jugendfreizeitzentrum am Harztorwall in die nächste Phase. Das in die Jahre gekommene Gebäude aus den 1970er-Jahren soll für rund 5,2 Millionen Euro umfassend modernisiert und erweitert werden.



Nachdem der Rat der Stadt Ende September zugestimmt hat, soll nun die Genehmigungsplanung erarbeitet werden. Verläuft das Verfahren planmäßig, könnten im Frühjahr 2027 die Ausschreibungen beginnen, sodass im Sommer 2027 die Bagger anrollen könnten. Bei einer veranschlagten Bauzeit von rund einem Jahr könnte die Fertigstellung bis Mitte 2028 erfolgen.

Das ist geplant


Vorgesehen ist, den Bestand weitgehend zu entkernen und durch einen etwa 270 Quadratmeter großen Anbau zu ergänzen. Künftig soll sich der Komplex in drei separat nutzbare Zonen gliedern. Neben dem eigentlichen Kernbereich für die Jugendarbeit sollen Räumlichkeiten für freie Träger sowie ein variabler Veranstaltungsbereich entstehen. Dadurch könnten die Flächen flexibel genutzt werden – etwa mittags als Mensa für die benachbarten Grundschulen Harztorwall und Karlstraße oder für Seminare, Vereinsangebote und Konzerte. In die Gestaltung der Innenräume wurden bereits Jugendliche eingebunden, deren Ideen nun weiter berücksichtigt werden sollen.

Noch kein Ausweichquartier


Die Gesamtkosten der Baumaßnahme sollen sich auf 5,2 Millionen Euro belaufen, wobei nach aktuellem Stand keine Fördergelder zu erwarten sein dürften. Für die rund einjährige Bauphase wird zudem ein Ausweichquartier benötigt, für das maximal 600.000 Euro veranschlagt sind. Wo dieses konkret eingerichtet werden könnte, erarbeitet die Verwaltung derzeit und will das Ergebnis zu einem späteren Zeitpunkt zur Entscheidung vorlegen.