Braunschweig. Am heutigen Mittwoch beginnt vor dem Landgericht Braunschweig der Prozess gegen einen 26-Jährigen, der im Sommer letzten Jahres in einer Unterkunft in Wolfenbüttel mit einem Messer auf einen anderen Bewohner eingestochen haben soll. Darüber berichtet das Landgericht in einer Pressevorschau.
Dem Angeklagten, der derzeit in Untersuchungshaft sitzt, werden versuchter Totschlag und gefährliche Körperverletzung vorgeworfen. Es sei am 13. August 2025 in einer Obdachlosenunterkunft zu einem Streit mit einem Mitbewohner über Zigaretten gekommen. Als das Opfer mitgeteilt habe, dass es keine Zigaretten habe, habe der Angeklagte ein Küchenmesser aus Keramik hervorgeholt und mehrere Stiche gegen den Hals des Mannes ausgeführt und diesen dadurch verletzt.
Lebensbedrohlich oder tödlich
Der Angeklagte habe laut Staatsanwaltschaft in Kauf genommen, dass die Verletzungen des Opfers lebensbedrohlich und tödlich sein könnten. Anschließend sei der Angeklagte geflüchtet.
Es sind nur zwei Fortsetzungstermine angesetzt, am 5. und 13. Februar.

