Wolfenbüttel soll eine Hundewiese bekommen

Die Antragsteller sprechen sich für eine eingezäunte Hundewiese auf dem Gelände zwischen dem Wolfenbütteler Wasserturm und der Drei-Linden-Siedlung aus.

von Anke Donner


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Symbolfoto Foto: Über dts Nachrichtenagentur

Wolfenbüttel. Eine Wiese, auf der sich Hund und Mensch so richtig austoben können, wünscht sich die Partei "Die PARTEI" im Rat der Stadt. Über einen entsprechenden Antrag soll der Ausschuss für Kultur, Tourismus und Städtepartnerschaften am kommenden Donnerstag beraten.


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Die Antragsteller sprechen sich für eine eingezäunte Hundewiese auf dem Gelände zwischen dem Wolfenbütteler Wasserturm und der Drei-Linden-Siedlung aus, da es ihrer Ansicht nach im erweiterten Stadtgebiet Wolfenbüttel Hundebesitzern die die Möglichkeit fehle, ihre
Vierbeiner freilaufen zu lassen. Zudem liege die Fläche seit jeher brach, beziehungsweise sei verwildert und "geht sprichwörtlich zunehmend vor die Hunde".


Gelände gut für Mensch und Tier


Das Gelände am Wasserturm eigne sich aus Sicht der Partei „Die PARTEI“ optimal für diesen Zweck, zumal die Fläche vor etlichen Jahren bereits als Hundeübungsplatz genutzt wurde. Weitere Vorteile seien, dass das Gelände einerseits zentral genug liege, dass ein fußläufiges Erreichen für Hundeeltern möglich ist und andererseits abgelegen genug liege, dass eine Beeinträchtigung von Anwohnern ausgeschlossen werden könne. Außerdem sei die Lage für Hunde gut geeignet, da der motorisierte Verkehr fernab stattfinde. Zudem würde es das Zusammenleben aller Beteiligten stärken, meinen die Antragsteller.

Verwaltung soll Umsetzung prüfen


Diese seien sich aber auch bewusst, dass die Herrichtung einer Hundewiese nicht ohne Kosten ablaufe. Zumal einige Maßnahmen, wie die Umzäunung des Geländes, das einmalige Herrichten und die regelmäßige Pflege der Wiese anstehen würden. Zudem sollte eine Unterstellmöglichkeit für Menschen und eine Lösung für deren Notdurft geschaffen werden. Auch Kotbeutelspender und Abfallbehälter sollten aufgestellt werden. Daher bitte man die Verwaltung darum zu prüfen, ob das Gelände für das Vorhaben nutzbar ist und zeitnah als Hundewiese hergerichtet werden kann.


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