Wolfenbütteler Feuerwehr bekommt neue Drehleiter

Der Rat der Stadt hat am heutigen Mittwoch grünes Licht für den Kauf einer Drehleiter gegeben.

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Die alte Drehleiter der Feuerwehr Wolfenbüttel soll ersetzt werden.
Die alte Drehleiter der Feuerwehr Wolfenbüttel soll ersetzt werden. | Foto: Werner Heise

Wolfenbüttel. In seiner Sitzung am heutigen Mittwoch hat sich der Rat der Stadt einstimmig für die Anschaffung einer Drehleiter für die Feuerwehr Wolfenbüttel ausgesprochen.



Ganz neu wird die Drehleiter allerdings nicht sein. Es handelt sich dabei um eine gebrauchte Drehleiter des Typs Rosenbauer L32A-XS. Das Fahrzeug, das erst im Dezember 2023 zugelassen wurde, soll die bisherige Drehleiter am Standort der Ortswehr Wolfenbüttel ersetzen.

Aktuelle Drehleiter zu alt und wartungsintensiv


Die Ersatzbeschaffung wurde notwendig, da die derzeit eingesetzte Drehleiter mit einem Alter von 22 Jahren die Grenze der nachhaltigen Betriebssicherheit erreicht habe, begründet die Verwaltung die Anschaffung. Laut aktuellem Gutachten zum Feuerwehrbedarfsplan sollten solche Großfahrzeuge turnusgemäß alle 20 Jahre ersetzt werden. In den vergangenen Monaten seien zudem technische Mängel an den Abstützzylindern und dem Leiterpark aufgetreten, deren Reparatur Kosten von insgesamt über 16.900 Euro verursacht habe. Da der Hersteller die Versorgung mit Ersatzteilen nicht mehr garantiert, sei ein dauerhafter Betrieb des Altfahrzeugs wirtschaftlich nicht mehr darstellbar.

Drehleiter kostet 800.000 Euro


Die Kosten für das "neue" gebrauchte Fahrzeug, das im Dezember 2023 erstmals zugelassen wurde, belaufen sich auf schätzungsweise . 868.230 Euro. Eine Neubeschaffung würde etwa 1,2 Millionen Euro kosten und hätte eine Lieferzeit von rund 24 Monaten. Zudem würde man durch den kurzfristigen Kauf potenzielle Mietkosten für ein Ersatzfahrzeug vermeiden, die bei einem Ausfall der alten Leiter bis Ende 2027 auf rund 490.000 Euro geschätzt wurden.

Die Finanzierung soll zu einem Großteil aus dem „Pakt für Kommunalinvestitionen“ des Landes Niedersachsen erfolgen, aus dem noch 788.700 Euro zur Verfügung stehen. Die verbleibende Differenz von 79.517 Euro soll aus bestehenden Haushaltsansätzen für Feuerwehrinvestitionen gedeckt werden. Nach der erfolgreichen Einweisung in das neue Gerät soll die bisherige Drehleiter veräußert werden.

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