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Wolfenbüttel: Im Gespräch mit Chemseddin - Wie geht es jetzt für den Popstars Kandidaten weiter?



Wolfenbüttel

Wolfenbüttel: Im Gespräch mit Chemseddin - Wie geht es jetzt für den Popstars Kandidaten weiter?

von Werner Heise


Foto: ©ProSieben/Richard Hübner)

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Gestern Abend zerplatzte für Chemseddin Belbekri der Traum, Teil der neuen ProSieben Popstars-Band zu werden (WolfenbüttelHeute.de berichtete). Zumindest aus Sicht des Fernsehzuschauers. Er selbst erlebte die Entscheidung auf Ibiza bereits vor gut zwei Monaten. 

Die emotional aufbereiteten Szenen, die die Fans des Wolfenbütteler Castingshow Kandidaten gestern Abend bitterlich schlucken mussten, hat er selbst gar nicht miterlebt. Als unsere Online-Zeitung heute ein telefonisches Interview mit ihm führte, war er gerade auf der Autobahn auf dem Rückweg aus dem Urlaub. "Ich weiss ja was passiert ist", scherzt er.

Warum er es nicht weiter geschafft hat und gehen musste kann er sich auch nicht so richtig erklären. "Eigentlich war alles gut, aber vielleicht war es einfach nicht mein Tag", resümiert er. In der Sendung selbst zeigte er sich vor der Verkündung der Entscheidung noch optimistisch und mutmaßte gar, dass in der zehnten Folge niemand nach Hause geschickt werde. Es sollte anders kommen.

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Der Wolfenbütteler Popstars Kandidat Chemseddin ( Foto: ©ProSieben/Bernd Jaworek)



"Ich war schon ziemlich traurig, das der Traum ein Teil der Band zu werden zerplatzt ist und weil ich die ganzen Leute, die Kandidaten und die Jury nicht mehr sehen werde", antwortet er auf unsere Frage wie es ihm nach seinem Ausscheiden erging. "Wir waren wie eine Familie, haben uns so gut verstanden und waren Tag und Nacht zusammen."

Mit seinen neu gewonnenen Freunden steht er weiterhin meist täglich in Kontakt. Unter ihnen auch Cem und Fabian, die in der entscheidenden Show mit Chemseddin gemeinsam als Gruppe in den "Survival-Song" geschickt wurden. Er vermisst sie und auch die Jury zu der er stets einen guten Draht hatte und ihnen einen "stets freundschaftlichen Umgang ohne Starallüren" bescheinigt.

Wie es für den 22-Jährigen Wolfenbütteler, der zuvor eine Ausbildung im E-Center Am Rehmanger absolvierte nun weitergeht ist erst einmal unklar. "Ich werde versuchen mich vorerst mit Nebenjobs über Wasser zu halten", erzählt er. Und um als Musiker erfolgreich zu werden wird er vorerst trotz der positiven Erfahrung bei Popstars auf das Castingshow-Format verzichten und es auf dem herkömmlichen Weg probieren. Hierfür kann er auf eine neu gewonnene Fanbase, die ihn unterstützt, zurückgreifen. Täglich erhält er Nachrichten von ihnen, darunter auch von seine Fans aus der Lessingstadt. "Viele Wolfenbütteler haben mich unterstützt, ihnen möchte ich ganz besonders Danke sagen", lässt Chemseddin ausrichten.

Am 22. September findet das große alles entscheidende ProSieben Popstars Finale in Berlin statt, dann wird wohl auch Chemseddin mit allen anderen Workshop Kandidaten noch einmal dabei sein. Und wenn wir an das Sprichwort glauben, dass "wenn sich eine Tür schließt, sich eine andere öffnet" werden wir sicherlich noch viel von Chemseddin "hören" - irgendwann.


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