Dauermahnwache gegen Trinity-Werk auf Baugelände geplant

Ab nächstem Donnerstag soll auf dem zukünftigen Trinity-Gelände demonstriert werden. Die Protestler fordern einen generelles Aus des Individualverkehrs.

Geht es nach den Protestlern, soll Volkswagen lieber Straßenbahnen bauen.Symbolbild
Geht es nach den Protestlern, soll Volkswagen lieber Straßenbahnen bauen.Symbolbild Foto: Sandra Zecchino

Wolfsburg. Auf Ackerland zwischen Warmenau, Kästorf und Brackstedt soll nächstes Jahr mit dem Bau des Trinity-Werks begonnen werden. Mit der Errichtung der neuen Elektroautofabrik bei Warmenau will VW groß in die neue Elektroautosparte einsteigen und konkurrenzfähig zu Tesla sein. Doch das passt offenbar nicht jedem. Eine Gruppe, die sich "Stop Trinity" nennt, kündigt in einer Pressemitteilung an, ab kommendem Donnerstag, 22. September, auf dem Baugelände eine Dauermahnwache gegen den Bau einrichten zu wollen.


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Das Protestanliegen richte sich nicht nur gegen die unmittelbaren Folgen des Werksbaus, mit dem die örtliche Bevölkerung kämpfen müsse. Aus Sicht der Protestler seien dies der Verlust von Lebensqualität in den Dörfern, Lärmbelastung, Zunahme von Verkehr, Zerstörung von Ackerland und wertvollen Ökosystemen. Man wende sich generell gegen die Umrüstung der Produktion von VW auf Elektroautos.

VW soll Straßenbahnen bauen


Die Protestler fordern einen generelles Aus des Individualverkehrs. Begründen tun sie dies mit ihrer Meinung nach ökologischen und sozialen Schadensfolgen des Autoverkehrs. Gefordert werde seitens der Protestgruppe neben einem Planungsstopp für das Trinity-Werk auch ein Umbau des VW-Hauptwerks auf den Bau von Straßenbahnen.


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