Erste-Hilfe-Aktionstag in der Fußgängerzone

Auch ein echter Rettungswagen kann von innen besichtigt werden.

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Symbolbild Foto: Über dts Nachrichtenagentur

Wolfsburg. Die Selbsthilfegruppe "Defihelden" veranstaltet zusammen mit Experten des Klinikums am 10. September einen Aktionstag in der Fußgängerzone. Dabei geht es um Fragen aus dem Bereich der Ersten Hilfe: "Kann ich auch Menschen problemlos erstvorsorgen, die bereits einen Defibrillator implantiert bekommen haben? Was verbirgt sich genau hinter einer Herzrhythmusstörung?"


Geplant ist die Veranstaltung für den Zeitraum 10 bis 15 Uhr unter dem Glasdach in der Porschestraße, wie die Veranstalter am heutigen Mittwoch mitteilten. Neben der Klinik sind auch das DRK und die Deutsche Herzstiftung Kooperationspartner. Für die fachlichen Fragen sind Notfallsanitäter, ein Notarzt und Kardiologen aus dem Klinikum als Ansprechpartner vor Ort. Bei der Veranstaltung sollen Kenntnisse zur Soforthilfe "spielerisch und mit viel Spaß" zu vermittelt werden, wie es bei der Programmankündigung hieß.

Rettungswagen kann besichtigt werden


So sollen nicht nur ältere, sondern auch jüngere Menschen und Kinder angesprochen werden. Bei einem Quiz rund um Erste Hilfe und das Herz soll es attraktive Preise zu gewinnen geben. Zudem kann ein Rettungswagen von innen genau unter die Lupe genommen werden und an den Reanimationspuppen dürfen sich Besucher an einem "Wettrennen" beteiligen.

Die Defihelden Wolfsburg sind eine Selbsthilfegruppe für Patienten mit implantiertem Defibrillator. Auch Ärzte der Kardiologie im Klinikum Wolfsburg begleiten die regelmäßigen Gruppentreffen. Nach Angaben des Deutschen Reanimationsregisters erleiden in Deutschland mindestens 60.000 Menschen pro Jahr einen Herz-Kreislauf-Stillstand außerhalb eines Krankenhauses. Nur etwa 10 Prozent der Betroffenen überleben. Wenn mehr Menschen unverzüglich Wiederbelebungsmaßnahmen einleiten würden, könnten sich die Überlebenschancen der Patienten verdoppeln bis verdreifachen, wird geschätzt. Auch die Folgen für die Betroffenen ließen sich dadurch reduzieren, heißt es.


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