Gespräch mit Zohre Esmaeli auf dem Neujahrsempfang des IFK

Zohre Esmaeli engagiert sich ehrenamtlich in Flüchtlingsfragen und Integrationsprojekten. Sie hat ein eigenes transkulturelles Projekt ins Leben gerufen.

Zohre Esmaeli, Referentin zum IFK-Neujahrsempfang.
Zohre Esmaeli, Referentin zum IFK-Neujahrsempfang. Foto: Matthias Leitzke

Wolfsburg. Zu seinem diesjährigen Neujahrsempfang am Donnerstag, den 23. Januar, hat der Internationale Freundeskreis Wolfsburg (IFK) die Referentin Zohre Esmaeli gewinnen können. In einem Gespräch stellte Prof. Gerhard Prätorius das Engagement der jungen Frau in Flüchtlingsfragen und Integration vor. Dies berichtet der IFK.


Zohre Esmaeli ist in unserem neuen vielfältigen Deutschland eine geschätzte Gesprächspartnerin für Flüchtlingsfragen und Integration. Mit der Zohre Esmaeli Foundation vereint sie ihre Aufgaben als Referentin, Autorin, als Unternehmerin und als soziale Aktivistin: Sie engagiert sich für Gerechtigkeit, Freiheit und demokratische Werte. Dabei sind auch ihre persönlichen Erfahrungen Ausgangspunkt für ihre heutige Botschaft.
1998 ist Zohre Esmaeli als 13-Jährige mit ihrer Familie aus Afghanistan nach Deutschland geflohen. Mit 17 Jahren verlässt sie ihre Familie und beginnt eine internationale berufliche Laufbahn als Model, die ihr hilft, ein unabhängiges Leben aufzubauen. Seit vielen Jahren engagiert Zohre Esmaeli sich in zentralen Funktionen für eine bessere Integration von Geflüchteten in die Gesellschaft. Dafür hat sie eigens das transkulturelle Projekt Culture Coaches ins Leben gerufen. Zohre Esmaeli wirkt in den folgenden Bereichen:

 2014 Botschafterin der Antidiskriminierungsstelle des Bundes
 2017 Offizielles Gesicht der Standortkampagne Deutschland, Land der Ideen
 2017, 2019 Jurymitglied beim Deutschen Integrationspreis der Hertie Stiftung
 2018 Auszeichnung Women of the Year for Sustainability des Look Magazine
 seit 2017 Mitglied des Deutsch-Französischen Integrationsrates (DFIR), getragen durch die Innenminister der beiden Länder
 seit 2018 Botschafterin des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) für Interkulturelle Öffnung

Zohre Esmaeli im Gespräch mit Prof. Gerhard Prätorius.
Zohre Esmaeli im Gespräch mit Prof. Gerhard Prätorius. Foto: Matthias Leitzke


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