Grundstein für Kinder- und Familienzentrum Paulus gelegt


Matthias Presia, Ingolf Viereck, Kerstin Heidbrock, Falko Mohrs, Iris Bothe und Helmut Kramer legten gestern im Rahmen eines Festaktes den Grundstein für ein neues gebäude des Kinder- und Familienzentrums Paulus. Foto: Stadt Wolfsburg
Matthias Presia, Ingolf Viereck, Kerstin Heidbrock, Falko Mohrs, Iris Bothe und Helmut Kramer legten gestern im Rahmen eines Festaktes den Grundstein für ein neues gebäude des Kinder- und Familienzentrums Paulus. Foto: Stadt Wolfsburg

Wolfsburg. Das Kinder- und Familienzentrum Paulus bekommt ein neues Gebäude. Fünf Kindergarten- und zwei Krippengruppen sowie Räumlichkeiten für das Familienzentrum werden auf dem Gelände des ehemaligen Gemeindehauses entstehen. Gestern erfolgte die feierliche Grundsteinlegung.


Die Gesamtkosten des Baus einschließlich des Außengeländes und des Mobiliars betragen nach aktuellem Stand 6.790.000 Euro. Hiervon übernimmt 6.700.000 Euro übernimmt die Stadt Wolfsburg. Bei günstigem Bauverlauf kann im späten Frühjahr 2018 mit der baulichen Fertigstellung gerechnet werden, so dass im Sommer 2018 umgezogen werden kann und die ersten Krippenkinder in die Betreuung aufgenommen werden können.

Die evangelische Kirche, die aktuell 15 Kitas inklusive drei Familienzentren betreibt, ist für die Wolfsburger Trägervielfalt äußerst bedeutend. Iris Bothe, Dezernentin für Jugend, Bildung und Integration, hebt lobend hervor: „Der Träger arbeitet überaus engagiert und kontinuierlich in der AG Kita mit. Darüber hinaus ist die evangelische Kirche in regionalen und überregionalen Gremien aktiv vertreten und setzt sich für die Belange von Kitas ein. Aktuelles Beispiel ist die Fachkräftegewinnung und -bindung. Darüber hinaus hat der Träger den Early Excellence Ansatz (EEC) nach Wolfsburg gebracht und somit den Grundstein für die Wolfsburger Familienzentren mit gelegt.“

Inklusion und Integration im Fokus


Ein besonderes Interesse gilt dabei der gemeinsamen Erziehung von Kindern mit und ohne Beeinträchtigung und dies stets gemäß dem heutigen Leitsatz: kindorientiert, familienorientiert, stadtteilorientiert. „Jedes Kind gilt hier als eigenständige Persönlichkeit, das den Willen und die Kraft in sich trägt, seine eigene Entwicklung durch Aktivitäten zu vollziehen. Wir wollen die Kinder handlungsfähig machen und ihnen Freiräume für ihre Entwicklung zur Verfügung stellen“, verdeutlicht Tilman Klemt, Leiter des Evangelischen Paulus Kinder- und Familienzentrum. „Wichtig ist darüber hinaus, dass die Familie als Ganzes im Blick gehalten wird und es Möglichkeiten für Begegnung, Kommunikation, Gedankenaustausch sowie Geselligkeit, Mitwirkung und Mitlernen gibt“, so Klemt weiter.

Das vernetzte Arbeiten in Kooperation mit anderen Institutionen, um Familien in den Stadtteil zu integrieren, ist ebenfalls wichtiger Bestandteil innerhalb der Einrichtung. Oberbürgermeister Klaus Mohrs stellt dementsprechend fest: „Die handelnden Personen wissen um die veränderten Lebensbedingungen der Menschen in ihrem Stadtteil und tragen diesen durch das Paulus Kinder- und Familienzentrum Rechnung. Der Neubau wird alle Gruppen unter einem Dach vereinen, zusätzlich noch zwei Krippengruppen Platz bieten und die Arbeit als Familienzentrum stärken. Ich möchte mich herzlich für die so engagierte Leistung bedanken. Und gleichzeitig wünsche ich ihnen für die weitere Bauzeit mit allen Beteiligten eine weiterhin gute Zusammenarbeit und gutes Gelingen für die nächsten Schritte.“


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