Sie sind hier: Region > Wolfsburg >

Wolfsburg: Innenstadtkonferenz brachte erste Impulse für Entwicklung



Innenstadtkonferenz brachte erste Impulse für Entwicklung

Die Erkenntnisse der Innenstadtkonferenz fließen in das Entwicklungskonzept Innenstadt ein, das im Rahmen des Sofortprogramms „Perspektive Innenstadt!“ erarbeitet wird.

Zukunftstalk zur Innenstadt: v. l. Sven Lohmeyer (urbanista), Jens Hofschröer (WMG-Geschäftsführer), Kai-Uwe Hirschheide (Stadtbaurat), Claudia Kayser (Leiterin der Direktion Wolfsburg der Volksbank eG Braunschweig Wolfsburg), Hans-Dieter Brand (Geschäftsführer der Neuland Wohnungsbaugesellschaft mbH) und Oberbürgermeister Dennis Weilmann
Zukunftstalk zur Innenstadt: v. l. Sven Lohmeyer (urbanista), Jens Hofschröer (WMG-Geschäftsführer), Kai-Uwe Hirschheide (Stadtbaurat), Claudia Kayser (Leiterin der Direktion Wolfsburg der Volksbank eG Braunschweig Wolfsburg), Hans-Dieter Brand (Geschäftsführer der Neuland Wohnungsbaugesellschaft mbH) und Oberbürgermeister Dennis Weilmann Foto: WMG Wolfsburg

Innenstadtentwicklung. Bürgerinnen und Bürger konnten sich am heutigen Samstag bei der Innenstadtkonferenz über die aktuellen Entwicklungen der Innenstadt informieren und interaktiv ihre Sichtweisen zu den Zukunftsperspektiven einbringen. Darüber informierte heute die



Lesen Sie auch: Perspektive Innenstadt: Mttelstreifen wurde entsiegelt und bepflanzt


Die Erkenntnisse der Innenstadtkonferenz fließen in das Entwicklungskonzept Innenstadt ein, welches die Wolfsburg Wirtschaft und Marketing GmbH (WMG) federführend gemeinsam mit der Stadt Wolfsburg und dem beauftragten Büro urbanista im Rahmen des Sofortprogramms „Perspektive Innenstadt!“ erarbeitet. Die Veranstaltung bildete den Auftakt einer breiten Beteiligungsstrategie mit verschiedenen Beteiligungsformaten. Alle Interessierten können ihre Ideen und Anregungen zudem ab sofort über die Beteiligungs-Kits und die Online-Beteiligung einbringen.



„Die Innenstadtkonferenz ist ein tolles Format, um die Bürgerinnen und Bürger aktiv in die Entwicklung unserer Innenstadt einzubinden. Interaktiv konnten sie heute ihre Meinungen und Ideen zur künftigen Vision der Wolfsburger Innenstadt einbringen und sich über die Projekte informieren. Diese Beteiligung ist uns ein großes Anliegen, denn natürlich soll die Innenstadtentwicklung vor allem im Sinne der Wolfsburgerinnen und Wolfsburger sein“, betont Oberbürgermeister Dennis Weilmann.

„Wir können sehr viel aus den heutigen Gesprächen mit den Bürgerinnen und Bürgern für das Entwicklungskonzept der Innenstadt mitnehmen. Wir freuen uns, dass bei hochsommerlichen Temperaturen viele Interessierte das Beteiligungsangebot der Innenstadtkonferenz genutzt haben und vor allem die Beteiligungs-Kits stark nachgefragt wurden“, unterstreicht WMG-Geschäftsführer Jens Hofschröer.


Bürger können sich einbringen


Neben einem Überblick über den Gesamtprozess der aktuellen Innenstadtentwicklung bot die Innenstadtkonferenz ein vielseitiges Programm. An verschiedenen Themenstationen konnten die Besucher ihre eigene Vorstellung der künftigen Gestaltung und Nutzungen in der Innenstadt entwickeln, interaktiv ihre Zukunftsideen in die gemeinsame Zukunftsstrategie der Wolfsburger Innenstadt einbringen und vor Ort in den Dialog treten. Im Zukunftstalk zur Innenstadt sprachen Oberbürgermeister Dennis Weilmann, WMG-Geschäftsführer Jens Hofschröer, Stadtbaurat Kai-Uwe Hirschheide sowie Claudia Kayser, Leiterin der Direktion Wolfsburg der Volksbank eG Braunschweig Wolfsburg und Hans- Dieter Brand, Geschäftsführer der Neuland Wohnungsbaugesellschaft mbH, über die Aufgaben und Herausforderungen auf dem Weg zu einer attraktiveren Innenstadt und ihre Zukunftsvision für Wolfsburg. Im Anschluss konnten die Gäste aus dem Publikum ihre Gedanken teilen und Fragen stellen. Alle Erkenntnisse der Innenstadtkonferenz fließen in das Entwicklungskonzept Innenstadt ein.


Lesen Sie auch: Gestaltung der Inenstadt: WMG und Stadt veranstalten Innenstadtkonferenz


Weitere Beteiligungsmöglichkeiten


„Mit der Innenstadtkonferenz fällt zugleich der Startschuss für weitere Beteiligungsformate, die uns wertvolle Impulse bringen. Ab sofort können alle Interessierten in einer Gruppe ihrer Wahl die Beteiligungs-Kits bearbeiten oder gern auch von zuhause an der Online-Beteiligung teilnehmen“, kündigt Stadtbaurat Kai-Uwe Hirschheide an.

An verschiedenen Themenstationen konnten die Besucher ihre eigene Vorstellung der künftigen Gestaltung und Nutzungen einbringen und vor Ort in den Dialog treten.
An verschiedenen Themenstationen konnten die Besucher ihre eigene Vorstellung der künftigen Gestaltung und Nutzungen einbringen und vor Ort in den Dialog treten. Foto: WMG Wolfsburg


Mit den Materialien der sogenannten Beteiligungs-Kits können sich Gruppen jeder Art – Familien, Privatgruppen, Schulklassen, Vereine oder Institutionen – spielerisch und ortsunabhängig mit den Zukunftsthemen der Innenstadt auseinandersetzen. Das Beteiligungs-Kit ist in verschiedene Level unter- teilt, die unabhängig voneinander durchgeführt werden können. Sie sind ab sofort im Wolfsburg Store (Willy-Brandt-Platz 4, 38440 Wolfsburg) oder am Infostand in Rathaus A (Porschestraße 49, 38440 Wolfsburg) erhältlich. Alternativ können Interessierte das Beteiligungs-Kit auch unter Nennung der Adresse und Institution per Mail an innenstadt@wmg-wolfsburg.de online bestellen. Die Bearbeitung der Beteiligungs-Kits ist bis Ende September 2022 möglich. Für die Auswertung sollten die Materialien entweder portofrei per Post an das beauftragte Büro urbanista gesendet oder im Wolfsburg Store zurück- gegeben werden.

Die Online-Beteiligung setzt die Inhalte der Innenstadtkonferenz digital um und ermöglicht es allen Wolfsburger, sich auf niedrigschwellige und spielerische Weise mit den Zukunftsthemen auseinanderzusetzen und ihre persönlichen Sichtweisen einzubringen. Die Online-Beteiligung ist bis zum 31. Juli 2022 unter www.perspektive-innenstadt.de erreichbar.

Das Sofortprogramm „Perspektive Innenstadt!“


Projekte, die im Rahmen des niedersächsischen Sofortprogramms „Perspektive Innenstadt!“ realisiert werden, werden aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und als Teil der Reaktion der Union auf die COVID-19-Pandemie finanziert. Das Förderprogramm soll niedersächsische Kommunen bei der Bewältigung der Pandemiefolgen in den Innenstädten unterstützen.


zum Newsfeed