Jugendförderung organisierte Roadtrip durch Deutschland


Symbolfoto: Pixabay
Symbolfoto: Pixabay | Foto: Pixabay

Mehr regionalHeute.de bei Google sehen?

Jetzt als bevorzugte Quelle festlegen

Wolfsburg. Lieber chillen oder durch eine Großstadt laufen? Zelten oder in festen Betten schlafen? Campingkocher oder Essen gehen? – Wenn sechs Mädchen und zwei Betreuer gemeinsam einen Roadtrip unternehmen, dann müssen jeden Tag aufs Neue spontan Entscheidungen getroffen werden. So geschehen in den Herbstferien beim zweiten, fünftägigen "Roadtrip durch Deutschland", einem neu initiierten Ferienangebot der Jugendförderung der Stadt Wolfsburg. Dies berichtet die Stadt Wolfsburg.


Die Partizipation der jungen Teilnehmenden wird bei diesem Format großgeschrieben, wie Melanie Berger, Sozialpädagogin und Erlebnispädagogin der Stadt Wolfsburg und Organisatorin und Begleiterin des Roadtrips erklärt: "Die Jugendlichen entscheiden jeden Tag selbstständig, zu welchem Ziel wir als nächstes fahren und welche Aktivitäten wir vor Ort unternehmen. Auch bei den Übernachtungsmöglichkeiten liegt die Entscheidung bei den Jugendlichen, wobei sie dabei natürlich das Budget im Blick behalten müssen."

Und so wurde Düsseldorf zum ersten Ziel erkoren. Dort schlenderte die Gruppe über die Königsallee, entspannte am Rheinufer, erkundete die Stadt und beriet abends bei einer Pizza über das nächste Ziel. Am Tag darauf in Köln machten die Jugendlichen erst die Stadt unsicher und ließen den Abend in einer Jugendherberge in Hagen ausklingen. Mönchengladbach war der dritte Stopp. Hier besuchte die Gruppe ein Jugendzentrum und beschloss spontan, zusammen mit den Jugendlichen schwimmen zu gehen. Abends wurde gemeinsam gekocht und kurzerhand im Jugendzentrum auf Isomatten mit Schlafsäcken genächtigt. Neuer Tag, neues Ziel: In Lübben im Spreewald unternahm die Truppe unter anderem eine Kanutour, bevor – mit Spreewaldgurken als Mitbringsel im Gepäck – die Heimreise angetreten wurde.