Klaus Mohrs zu Besuch bei Feuerwehr und Hilfsdiensten

von Bernd Dukiewitz


Der Bürgermeister überreichte zum Dank Schecks an die Hilfsorganisationen. Foto: Bernd Dukiewitz Foto: Bernd Dukiewitz

Wolfsburg. Zum Jahreswechsel nutzte Oberbürgermeister Klaus Mohrs noch einmal die Gelegenheit, die Wolfsburger Einsatzkräfte und Hilfsdienste gesammelt zu sprechen und sich für ihren Einsatz in 2016 zu bedanken.


Unter den anwesenden Hilfsdiensten befanden sich die Malteser, das DRK, die DLRG, das THW und die Freiwillige sowie die Berufsfeuerwehr. "Wir haben ein sehr intensives Jahr hinter uns, für das ich mich bei Ihnen bedanken möchte", eröffnete Mohrs. "Die Stadt ist froh, dass wir Sie haben. Durch die gute Zusammenarbeit können wir beruhigt sein und auch die Bürger". Auch die tolle Unterstützung in der Flüchtlingsbetreuung lobte Mohrs: "Auch wenn die letztlichen Zahlen unter den Zuwanderungsprognosen für die Stadt blieben, wäre eine so gute Abwicklung ohne die Hilfsorganisationen nicht möglich gewesen".

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Klaus Mohrs dankte den Rettungskräften Foto: Bernd Dukiewitz


Personalmangel macht die Arbeit schwer


Doch nicht nur positives Stand auf der Liste der Laudatoren. "Wir wissen um die schwere Personalsituation in Ihren Reihen und dass dringend neue Leute benötigt werden. Zudem wollen wir den technischen Standard hoch halten und noch verbessern, genauso die Raumsituation in der Hauptwache", so Mohrs. In die gleiche Kerbe schlug auch Sebastian Neuwirth vom Personalrat der Feuerwehr: "Wir haben ein eklatantes Personalproblem, dass man auch auf die Sparmaßnahmen zurückführen kann. Die Kollegen müssen alle viele Überstunden auf sich vereinen. Wir hoffen, dass dadurch nicht die Sicherheit der Bürger und der Einsatzkräfte zu leiden hat". Auch bereitete Neuwirth die deutlich steigende Gewaltbereitschaft der Menschen den Einsatzkräften gegenüber Sorgen: "Wir merken, dass die Leute uns immer aggressiver gegenüber reagieren und müssen vermehrt auf uns selbst aufpassen". Zum Abschluss wünschte der Oberbürgermeister allen Diensthabenden einen ruhigen Silvesterabend ohne viele Einsätze.


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