Messerstecher stellt sich der Polizei: 13-Jährige schwebte in Lebensgefahr

Der vermeintliche Täter floh zunächst vom Ort des Geschehens. Er stach eine 13-Jährige und einen 18-Jährigen nieder.

Symbolfoto.
Symbolfoto. Foto: Alexander Panknin

Wolfsburg. In der Nacht zu Samstag kam es in der Straße Mühlenweg im Wolfsburger Ortsteil Vorsfelde zu einem versuchten Tötungsdelikt. Nach bisherigen Ermittlungen verletzte ein 18 Jahre alter Wolfsburger eine 13-Jährige aus dem Landkreis Gifhorn und einen 18-Jährigen Wolfsburger mit einem Messer so schwer, dass die Jugendliche zeitweise in Lebensgefahr schwebte. Dies teilte die Polizei mit. Die genaueren Umstände der Tat sind Gegenstand der aktuell noch andauernden Ermittlungen.


Lesen Sie auch: Zugunglück Leiferde: Ursache ermittelt - Das ist der Grund


Am Samstag, gegen 2.50 Uhr, wurde die Polizei verständigt, dass es in einer Wohnung im Mühlenweg zu einer Körperverletzung mit Verletzten gekommen sei. Die eingesetzten Beamten trafen auf die 13-Jährige und deren 18 Jahre alten Freund, die beide Stichverletzungen aufwiesen und bereits durch Rettungssanitäter medizinisch behandelt wurden. Aufgrund der Verletzungen wurde die Jugendliche ins Klinikum und der Wolfsburger in eine Klinik nach Braunschweig gefahren, wo sie stationär aufgenommen wurden.

Tatverdächtiger meldet sich nach Flucht


Der mutmaßliche Tatverdächtige, ein 18 Jahre alter Mann aus Wolfsburg, flüchtete nach der Tat aus der Wohnung. Sofort eingeleitete Fahndungsmaßnahmen verliefen erfolglos. Am Samstagnachmittag erschien der mutmaßliche Tatverdächtige in der Polizeiwache in der Heßlinger Straße und gab an, sich stellen zu wollen. Der 18-Jährige wurde vorläufig festgenommen und dem Gewahrsam der Polizeidienststelle zugeführt.

Nach umfangreichen polizeilichen Maßnahmen wurde am Montagnachmittag ein Antrag auf einen U-Haftbefehl von der Staatsanwaltschaft Braunschweig gestellt. Der zuständige Richter erließ einen Haftbefehl, woraufhin der 18-Jährige in Untersuchungshaft kam.


mehr News aus Wolfsburg

Themen zu diesem Artikel


Kriminalität Zugunglück