Wolfsburg. Auch in diesem Jahr hatten Schülerinnen und Schüler der Wolfsburger Oberschule und des Albert-Schweitzer-Gymnasiums die Gelegenheit, an der Schulbusbegleiter-Ausbildung teilzunehmen. Diese fand in Zusammenarbeit mit der Polizeiinspektion Wolfsburg-Helmstedt und der Wolfsburger Verkehrsgesellschaft (WVG) statt. Anfang Februar lernten die Teilnehmer an vier Tagen, wie sie in Gefahrensituationen richtig reagieren können.
Die Ausbildung begann mit der Frage: "Schreite ich selber ein oder informiere ich den Busfahrer oder die Polizei?" Diese Überlegung leitete die Vorbereitung auf die anschließenden Rollenspiele ein, die an zwei Tagen im Bus durchgeführt wurden. Dabei wurde geübt, wie sich die Schulbusbegleiter verhalten sollten, wenn Kindern der Ausstieg an der Bushaltestelle verwehrt wird.
Praktische Übungen im Bus
Unter Anleitung von Jens Oertelt, Silke Hitschfeld und Nina van der Wall aus dem Präventionsteam der Polizeiinspektion Wolfsburg-Helmstedt sowie Knuth Hirschfeld, einem Busfahrer und Ausbilder, lernten die Schülerinnen und Schüler, die theoretischen Kenntnisse praktisch anzuwenden. Die Übungen umfassten auch die Wahl des besten Sitzplatzes, um vom Busfahrer gesehen zu werden und sicher aussteigen zu können.
Nach erfolgreichem Abschluss der Ausbildung erhielten die zwölf Schülerinnen und Schüler am Freitagmittag ihre Zertifikate. Die feierliche Übergabe fand im Beisein von Schulleiter Dr. Thomas Lohmann vom Albert-Schweitzer-Gymnasium, Direktorstellvertreter Dirk Dudda von der Wolfsburger Oberschule und Fahrdienstleiter Dirk Rodenstein statt, wie die Polizei in einer Presseinformation mitteilt.

