Wolfsburg. Bis zu neun Jugendliche können sich aktuell gleichzeitig wieder in den Wolfsburger Jugendzentren treffen und aufhalten. Geöffnet wurden das Jugendzentrum ASS (Vorsfelde), Jugendhaus X-trem (Mitte-West), Jugendhaus Forsthaus (Fallersleben), Jugendzentrum FlipFlop im Bürgerzentrum (Reislingen), Jugendclub des Mehrgenerationenhauses (Nordstadt), Jugendzentrum Haltestelle (Stadtmitte), Freizeitzentrum Detmerode und das FBZ in Westhagen. Auch die drei Wolfsburger Abenteuerspielplätze in Fallersleben, Westhagen und Vorsfelde-Wendschott öffneten Anfang der Woche ihre Außengelände wieder für ihre Stammbesucher. Nun zieht die Stadt Wolfsburg ein erstes, positives Zwischenfazit.
Auch Juleica-Inhaber können wieder betreuen
Die Mitarbeiter der Jugendförderung sind beeindruckt, wie reflektiert die Jugendlichen mit der Situation umgehen und sich mit den Einschränkungen arrangieren. Die Jugendlichen in Wolfsburg zeigen eindrucksvoll, dass sie sich der Verantwortung bewusst sind und mit der gewonnenen Freiheit vernünftig umgehen können.
Pünktlich zum Wochenende kam eine weitere gute Nachricht aus Hannover: Die Verordnung des Landes wurde überarbeitet und ab dem heutigen Montag dürfen auch wieder Ehrenamtliche, die im Besitz einer gültigen Jugendleitercard (Juleica) sind, ihre Gruppenstunden und -treffen abhalten. Somit können ab heute auch die ehrenamtlich geleiteten Wolfsburger Jugendtreffs, wie zum Beispiel das Tanklager (Bund der Pfadfinder), Loud&Proud (Aidshilfe) und Diversity (Islamisches Kulturzentrum) dann wieder ihre Türen öffnen.
50 Besucher in den ersten Tagen
Insgesamt verzeichneten die Jugendzentren in den ersten Tagen rund 50 Besucher, die Abenteuerspielplätze besuchten rund 25 Kinder. Die Mitarbeiter der Jugendförderung merken, dass sich die Kinder und Jugendlichen erst wieder orientieren müssen, ein Jugendzentrum "auf Abstand" zu besuchen ist für viele etwas Neues. Entspannte Freizeit mit Freunden geht eigentlich anders. Trotzdem freuen sich alle, dass sie ihre Freundinnen und Freunde wieder außerhalb der elterlichen Wohnung treffen können. "Super, dass der Treff wieder offen ist, ist mal was anderes als zu Hause Hausaufgaben machen und man kann sich wieder mit anderen treffen", freut sich Adrian, 13 Jahre.

