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Wolfsburg: Neue Heimat für ukrainische Geflüchtete



Neue Heimat für ukrainische Geflüchtete

Sahle Wohnen hat drei Wohnungen in Reislingen übergeben.

Sahle-Geschäftsführer Thomas Schwarzenbacher (5. v. li.) übergab feierlich drei möblierte Wohnungen an ukrainische Geflüchtete.
Sahle-Geschäftsführer Thomas Schwarzenbacher (5. v. li.) übergab feierlich drei möblierte Wohnungen an ukrainische Geflüchtete. Foto: Offenblende

Wolfsburg. Thomas Schwarzenbacher, Geschäftsführer Wohnmanagement der Unternehmensgruppe Sahle Wohnen übergab am Mittwoch drei Wohnungen der unternehmenseigenen Anlage in Reislingen an zehn ukrainische Geflüchtete. Zusätzlich zur Bereitstellung der Unterkünfte stellt die Unternehmensgruppe Sahle Wohnen auch das nötige Mobiliar und die Küchenausstattung zur Verfügung. Das berichtet die Sahle Baubetreuungsgesellschaft mbH in einer Pressemitteilung.



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„Wir wollen erreichen, dass die Menschen nach ihren fürchterlichen Kriegserlebnissen und den Strapazen ihrer Flucht zur Ruhe kommen können und sich gut aufgehoben fühlen. Seit jeher bemühen wir uns, die Menschen nicht nur mit Wohnraum zu versorgen, sondern ihnen ein zufriedenes Wohnen zu ermöglichen. Das ist unverzichtbar für ein selbstbestimmtes Leben“, so Schwarzenbacher.



"Ein Gebot unserer Partnerschaft"


„In turbulenten Zeiten wie diesen, in denen Hunderttausende Kriegsvertriebene aus der Ukraine quasi über Nacht in Deutschland mit Wohnraum versorgt werden müssen, empfinden wir es als ein Gebot unserer Partnerschaft, den betroffenen Kommunen so schnell wie möglich zu helfen. So ist es für uns eine Selbstverständlichkeit, auch der Stadt Wolfsburg Wohnungen zur Unterbringung der Ukrainerinnen und Ukrainer anzubieten“, erklärt Albert Sahle, Mitinhaber der Unternehmensgruppe Sahle Wohnen.


Nachbarschaftliches Netz knüpfen


Mit der Bereitstellung der Wohnungen an der Von-Droste-Hülshoff-Straße und dem Gerta-Overbeck-Ring will Sahle Wohnen seinen verantwortungsvollen Beitrag zur Unterbringung der etwa 1.500 in Wolfsburg erwarteten Geflüchteten aus der Ukraine leisten. „Wir wissen, dass Wohnen seit jeher Leben in Gemeinschaft ist. Das galt schon in der Steinzeit und gilt auch heute noch in unserer modernen Zeit. Daher bemühen wir uns – sogar mit der eigens von uns gegründeten Gesellschaft Parea gGmbH – durch aktive Quartiersarbeit ein tragfähiges, nachbarschaftliches Netz zwischen den Bewohnern zu knüpfen. Nur so ziehen Toleranz und Rücksichtnahme in die Wohnanlagen ein. Und wenn durch diese Arbeit sogar nachbarschaftliche Hilfe erwächst, gehört zufriedenes Wohnen untrennbar zum Charakter der Wohnanlage“, gibt sich Albert Sahle zuversichtlich.


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