Vier Jahre Krieg in der Ukraine: Gedenkveranstaltung am Dienstag

Der Deutsch-Ukrainische Verein Wolfsburg und die Stadt Wolfsburg erinnern an den Beginn des russischen Angriffskrieges und betonen die Solidarität mit der Ukraine.

Symbolbild
Symbolbild | Foto: via dts Nachrichtenagentur

Wolfsburg. Der russische Angriffskrieg auf die Ukraine jährt sich zum vierten Mal. Vor diesem Hintergrund organisiert der Deutsch-Ukrainische Verein Wolfsburg gemeinsam mit der Stadt Wolfsburg am Dienstag, 24. Februar, ab 17 Uhr eine Gedenkveranstaltung auf dem Rathausplatz. Darüber informiert die Stadt Wolfsburg in einer Pressemeldung.



Oberbürgermeister Dennis Weilmann wird gemeinsam mit der Vorstandsvorsitzenden des Vereines Anastasiia Repiakh sprechen. Nach den Redebeiträgen wird die ukrainische Hymne gesungen. Anschließend tritt der ukrainische Kinderchor des Deutsch-Ukrainischen Vereines auf und Mitglieder des Vereins teilen ihre Gedanken zu Krieg, Flucht und Ankunft und entzünden Kerzen. Mit einer Schweigeminute endet die Gedenkveranstaltung.

"Folgen bleiben verheerend"


„Der russische Angriffskrieg und seine Folgen sind und bleiben verheerend. Auch vier Jahre nach dem Überfall auf die Ukraine geht uns dieser Krieg alle an: Er hat uns in überwunden geglaubte Zeiten zurückgeworfen und die europäische Sicherheitsordnung nachhaltig erschüttert. Die Unverletzlichkeit von Grenzen, die Souveränität sowie das Recht auf Selbstbestimmung und die Geltung von Regeln und Recht sind nicht verhandelbar. Wir stehen weiterhin fest an der Seite der Menschen in der Ukraine“, bekräftigt Oberbürgermeister Dennis Weilmann.

Solidaritätspartnerstädte Schowkwa und Nischyn


Seit September 2023 hat die Stadt Wolfsburg mit Schowkwa und Nischyn zwei Solidaritätspartnerstädte in der Ukraine. Neben Hilfstransporten, die organisiert wurden, werden auch Spenden über das Deutsche Rote Kreuz gesammelt. Zuletzt war ein Reisebus in Nischyn übergeben worden, der durch Mittel des Kleinprojektefonds von Engagement Global finanziert wurde. Er dient dem Schülertransport in der ukrainischen Stadt. Weitere Informationen und Einblicke in die Solidaritätspartnerschaften mit Schowkwa und Nischyn gibt es auf wolfsburg.de/solidaritaetspartnerschaft.