Wolfsburg. Der VW Konzern kann im neuen Quartalsbericht einen Gewinn nach Steuern von rund 3,4 Milliarden Euro vorweisen. Im ersten Quartal 2016 lag dieser noch bei rund 2,4 Milliarden, was einer Steigerung von fast 44 Prozent entspricht.
Auch der Umsatz des gesamten Unternehmens ist weiter gestiegen: Von fast 51 Milliarden Euro auf über 56 Milliarden. Lediglich der sogenannte Netto-Cash-Flow sank im Vergleichszeitraum von fast 1,3 Milliarden Euro auf beinahe -2,6 Milliarden. Der Netto-Cash-Flow bezeichnet die Veränderung der liquiden Mittel eines Unternehmens, also des Vermögens, das frei genutzt werden kann und nicht gebunden ist, beispielsweise in Immobilien. Diese Netto-Liquidität sank entsprechend von fast 26 Milliarden Euro auf 23,6 Milliarden. Das sei ein weiterhin "robustes Niveau", kommentiert VW.
Vorstandsvorsitzender Matthias Müller äußert sich entsprechend positiv: "Die guten Quartalszahlen bestärken uns, den eingeschlagenen Weg weiter zu gehen." Der gesamte Konzernerweitertezudem seineBelegschaft um rund 6.000 Angestellte und lieferte etwa 183 Millionen Fahrzeuge mehr aus.
Volkswagen vermeldet trotz Dieselgate Milliardengewinn
von Christoph Böttcher
Die VW-Machtzentrale in Wolfsburg. Foto: Magdalena Sydow | Foto: Magdalena Sydow
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