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Wolfsburger Ostermarsch am 31. März



Wolfsburg

Wolfsburger Ostermarsch am 31. März


Symbolfoto: Anke Donner
Symbolfoto: Anke Donner Foto: Anke Donner

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Wolfsburg. Die 2014 begonnene Tradition des Wolfsburger Ostermarsches wird auch in diesem Jahr fortgesetzt. Dies gab DGB-Region SüdOstNiedersachsen heute in einer Pressemitteilung bekannt. Der DGB-Stadtverband, die Bildungsvereinigung "Arbeit und Leben" sowie der VVN-BdA laden alle Friedensfreunde am Samstag, 31. März ein.



Der Marsch beginnt 11 Uhr am Gewerkschaftshaus, Siegfried-Ehlers-Str. 2. Thomas Heyn, Vorsitzender des DGB-Stadtverbandes wird die Teilnehmer begrüßen. Während des Marsches gibt es zwei Aktionspunkte am Sara-Frenkel-Platz und auf Höhe der Porschestraße 70. Dort werden Devah Kubra Babory (Bildung für Kinder in Afganistan eV.), Hartwig Erb (IG Metall-Bevollmächtigter), Mechthild Hartung (VVN-BdA Wolfsburg) sowie Falko Mohrs (MdB, SPD) reden.

Der Ostermarsch wird von der IG Metall Samba-Trommelgruppe „Simon Bolivar“ begleitet. Thomas Heyn mahnte: „Krieg darf kein Mittel der Politik sein! Die Militärinterventionen der letzten Jahrzehnte, etwa in Afghanistan, Irak, Libyen oder Syrien, haben zu Opfern und Zerstörungen in den betroffenen Ländern geführt und viel-fältige neue Unsicherheiten geschaffen. Sie haben die internationalen Beziehungen verschlechtert, Konflikte geschürt und den Extremismus gefördert. Millionen von Menschen haben Heimat und Existenzgrundlage verloren.“



Im Aufruf heißt es: Als Organisation der arbeitenden Menschen vertreten die Gewerkschaften auch das Interesse an der Sicherung des Friedens, an der Verhinderung oder Beendigung von Kriegen. Sie verstehen sich deshalb als natürlicher Teil der Friedensbewegung und fordern gemeinsam mit anderen Friedenskräften von Bundesregierung und Bundestag: Keine Rüstungsexporte in Krisenregionen und langfristiger Stopp aller Rüstungsexporte und Rüstungsproduktionen!

Die sozialen und ökologischen Konflikte werden durch die strukturelle Gewalt einer globalisierten neoliberalen Ökonomie verschärft. Deshalb: „fair-trade“, Gerechtigkeit und die Beachtung der Menschenrechte in den internationalen Wirtschaftsbeziehungen.


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