Zahl der Messerangriffe in der Region gestiegen

Die Anzahl der Fälle erhöhte sich in den vergangenen Jahren von um mehr 50 Prozent.

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Symbolbild | Foto: pixabay

Region. Laut der kürzlich veröffentlichten Polizeilichen Kriminalstatistik für das Jahr 2025 sind die Messerangriffe in der Region gestiegen. Damit zeichnet sich auf in der Region der niedersachsenweite Negativtrend ab. Insgesamt wurden im Zuständigkeitsbereich der Polizeidirektion (PD) Braunschweig 450 Messerangriffe registriert.



Unter dem Begriff „Messerangriff“ im Sinne der Polizeilichen Kriminalstatistik werden solche Tathandlungen verstanden, bei denen der Angriff mit einem Messer unmittelbar gegen eine Person angedroht oder ausgeführt wird. Das bloße Mitführen eines Messers reicht hingegen für eine Erfassung als Messerangriff nicht aus, erklärt die Polizei.

Anstieg von über 50 Prozent


Die Anzahl der Fälle erhöhte sich von 297 erfassten Straftaten im Jahr 2021 um 51,52 Prozent auf 450 Fälle im Jahr 2025. Für 2025 liegt damit ein Anstieg um 4,90 Prozent im Vergleich zum Vorjahr (429 Fälle) vor. Hier wurde das Messer in 241 Fällen bei Bedrohungen, in 116 Fällen bei gefährlichen Körperverletzungen und in 67 Fällen bei Raubstraftaten eingesetzt.

In der Stadt Salzgitter ist beispielsweise laut Statistik im Vergleich zum Jahr 2024 eine Zunahme von 10 Fällen auf insgesamt 61 Fälle festzustellen.

Ein ernst zu nehmendes Problem


„Die steigende Anzahl der Messerangriffe ist ein ernst zu nehmendes Problem“, betont Thomas Ring, Polizeipräsident der Polizeidirektion Braunschweig. „Die Einrichtung der Waffenverbotszonen in Wolfsburg und Braunschweig sowie in Goslar stellt ein wichtiges Instrument zur Erhöhung der Sicherheit für unsere Bürgerinnen und Bürger dar, welches wir kontinuierlich evaluieren.“

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