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Zahl der Wildunfälle steigt stark an



Peine

Zahl der Wildunfälle steigt stark an


Die Zahl der Wildunfälle steigt wieder an. Foto: Anke Donner
Die Zahl der Wildunfälle steigt wieder an. Foto: Anke Donner Foto: Anke Donner)

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Peine. Leider ist in den vergangenen Wochen laut Polizeibericht die Zahl der Wildunfälle im Landkreis Peine jahreszeitlich bedingt angestiegen. Zum Glück ist es dabei bisher nicht zu Personenschäden gekommen. Der Polizei Peine wurden über 40 Wildunfälle im April gemeldet, die Dunkelziffer dürfte erheblich höher sein.



Jetzt im Frühling müssen Verkehrsteilnehmer wieder verstärkt mit Wildwechsel rechnen. Ein Grund dafür ist, dass die Tiere nach dem langen Winter und dem plötzlichen Wetterumschwung auf Nahrungssuche sind und von ihren Winterquartieren in den sog. "Sommereinstand" wechseln. Ein weiterer Grund ist, dass sich auch bei Wildtieren "Frühlingsgefühle" einstellen und insbesondere bei Rehwild jetzt die Partnersuche und die Revierverteilung angesagt sind. Insbesondere in der Dämmerungszeit morgens und abends ist vermehrt mit Wildwechsel zu rechnen. Streckenabschnitte mit entsprechenden Warnschildern sind langsam zu befahren.

Häufig sind insbesondere Rehe und Wildschweine in größerer Stückzahl unterwegs, so dass nach dem ersten Tier noch weitere die Straße überqueren können. Ist ein Wildunfall passiert, sollte ungedingt die Polizei alarmiert werden, auch wenn das beteiligte Tier nach dem Zusammenstoß geflüchtet ist. So kann zeitnah eine Absuche der Umgebung und eine Nachsuche durch den zuständigen Jäger veranlaßt werden, um das verletzte Tier finden zu können. Eine Schadensregulierung durch die Kfz-Versicherung kann grundsätzlich erst durchgeführt werden, wenn eine Unfallaufnahme durch die Polizei oder den zuständigen Jagdpächter erfolgt ist. Entsprechende Bescheinigungen werden den unfallbeteiligten Autofahrern ausgestellt.


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