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Zu viele Schüler: Realschule Goldene Aue muss aufstocken



Goslar

Zu viele Schüler: Realschule Goldene Aue muss aufstocken

von Anke Donner


Die Realschule Goldene Aue soll im kommenden Schuljahr fünfzügig werden. Der Kreistag muss hierfür allerdings noch grünes Licht geben. Foto: Anke Donner
Die Realschule Goldene Aue soll im kommenden Schuljahr fünfzügig werden. Der Kreistag muss hierfür allerdings noch grünes Licht geben. Foto: Anke Donner Foto: Anke Donner

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Goslar. Der Kreistag soll in der kommenden Woche über eine Ausweitung der Zügigkeit an der Realschule Goldene Aue beraten. Laut Verwaltung seien hier mehr Schüler gemeldet, als bei einer Vierzügigkeit unterrichtet werden dürften. Daher muss nun eine zusätzliche Klasse geschaffen werden - vorausgesetzt es sind genug Räume vorhanden.



Für die Realschule Goldene Aue Goslar müssen im kommenden Schuljahr 2018/2019 im fünften Jahrgang 123 Schüler beschult werden. Hinzu komme eine noch nicht feststehende Anzahl von Wiederholern. Nach dem Klassenbildungserlass können Realschulklassen mit maximal 30 Schülern pro Klasse gebildet werden. Diese Maximalzahl pro Klasse könne für den fünften Jahrgang nach Maßgabe der Niedersächsischen Landesschulbehörde auf 31 erhöht werden. Aber selbst bei Ausschöpfung der Höchstzahl würden im kommenden Schuljahr fünf 5. Klassen entstehen.

Um Kinder nicht ablehnen und somit die Wahlfreiheit der Eltern einschränken zu müssen, sei nun die Schulleiterin an den Schulträger, den Landkreis Goslar, herangetreten und hat um eine 5-Zügigkeit gebeten. Dies würde aber die laut Verordnung für die Schulorganisation festgelegte Höchstzügigkeit für Realschulen von vier überschreiten.


Die Landesschulbehörde könne laut Vorlage eine 5-Zügigkeit mittragen und sei bestrebt, die entsprechende Lehrerversorgung sicherzustellen.

Kein Einzelfall


Bereits für die Schuljahre 2015/2016, 2016/2017, 2017/2018 wurde in Abstimmung mit der Niedersächsischen Landesschulbehörde der Realschule Goldene Aue eine 5-Zügigkeit für die 5. Klassen ermöglicht. Die Schule könne, so die Kreisverwaltung, den Raummehrbedarf durch Umorganisation zur Verfügung stellen. Ab dem Schuljahr 2019/2020 sei die Schulleitung bestrebt, einer möglichen Kapazitätsüberschreitung mit entsprechenden Elterninformationen entgegen zu wirken.


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