Braunschweig

Zum vierten Mal: Aktionswochen „Aktiv gegen Depression“


Symbolfoto: Anke Donner
Symbolfoto: Anke Donner Foto: Anke Donner

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13.09.2016

Braunschweig. Das „Netzwerk Depression Braunschweig“ veranstaltet in diesem Jahr bereits zum vierten Mal die Aktionswochen „Aktiv gegen Depression“. Geboten werden verschiedene Aktionen für Menschen mit Depressionen, deren Angehörige und andere an dem Thema Interessierte.



An Fachleute und Betroffene richtet sich zum Beispiel die Informations-Veranstaltung „Alkoholabhängigkeit und Depression“ am Mittwoch, 21. September, ab 18 Uhr im „Rehnstoben“ (Bistro der Lebenshilfe), Kaiserstraße 18, mit einem Referat des Leiters der Psychiatrischen Klinik in Braunschweig, Privatdozent Dr. Alexander Diehl.

Der Spaziergang durch Braunschweig einen Tag zuvor (Dienstag, 20. September, 17 Uhr ab Magnikirchplatz) richtet sich an alle, die Braunschweig einmal auf andere Art und Weise kennenlernen wollen. Bernd Schäfer erzählt bei dem Spaziergang Anekdoten aus früherer Zeit. Alle Termine für weitere Spaziergänge gibt es hier. Einen Überblick über Aktionen innerhalb der Aktionswochen gibt es hier.

Hintergrund


Jeder fünfte Deutsche erkrankt im Laufe seines Lebens an einer behandlungsbedürftigen Depression, unabhängig von Alter, Beruf, Geschlecht oder sozialem Status. Es kann jeden treffen, jederzeit – verbunden mit großem Leid für die Betroffenen und ihre Angehörigen.

Das „Netzwerk Depression Braunschweig“ wurde im Februar 2012 auf Initiative des Sozialpsychiatrischen Verbundes gegründet. Sein Ziel ist:
- die Unterstützung von Betroffenen,
- Informationen zum Krankheitsbild und die Vernetzung von Unterstützungsangeboten,
- die Stärkung von Prävention und Selbsthilfe sowie die Vermeidung von Suiziden.

Das Netzwerk setzt sich aus Arbeitsgruppen zu verschiedenen Schwerpunkten, mit Fachkräften aus den unterschiedlichsten Bereichen, z. B. Krankenkassen, Kliniken, Pflegeeinrichtungen, gemeinnützige Vereine, Beratungsstellen, Kirchen, Stadt Braunschweig, Unternehmen, Rentenversicherungen, Migrationsdienste u.a.m. zusammen.

Weitere Informationen über die Erkrankung und über Hilfsangebote in Braunschweig bei Hildegard Seipelt (Stadt Braunschweig, Psychosoziale Beratung, Tel. 0531/470-7266) und Edgar Hahn (Stadt Braunschweig, Sozialpsychiatrischer Verbund, Tel.: 0531/470-7278)


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