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Zusätzliche Fachkräfte sollen für mehr Inklusion sorgen

von Eva Sorembik


Mit zusätzlichen Fachkräften soll ein Beitrag zur besseren Inklusion in der Schulen geleistet werden. Symbolfoto: Sina Rühland
Mit zusätzlichen Fachkräften soll ein Beitrag zur besseren Inklusion in der Schulen geleistet werden. Symbolfoto: Sina Rühland Foto: Sina Rühland

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05.10.2017

Landkreis Gifhorn. Das Niedersächsische Kultusministerium hat grünes Licht für die Zuweisung von insgesamt 650 Vollzeitstellen für zusätzliches Fachpersonal an allgemeinen Schulen und an Förderschulen gegeben. Im Landkreis Gifhorn kommen neben einer Förderschule 20 Regelschulen in den Genuss der zusätzlichen Fachkräfte.



Wie das Niedersächsischen Kultus Ministerium in dieser Woche mitteilte, soll das zur Verfügung stehende Volumen auf rund 840 Schulen in Niedersachsen verteilt, die somit bald weitere Unterstützung bei der Inklusion erhalten. Die Niedersächsische Kultusministerin Frauke Heiligenstadt sagte dazu: „Die Bewerbungslage ist ausgesprochen positiv, so dass wir voraussichtlich alle Stellen bis Ende Oktober besetzen können. Ich freue mich, dass wir die Lehrkräfte und Schulleitungen so zeitnah mit vielen Fachkräften unterstützen können. Pädagogische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter als sonderpädagogische Fachkräfte zur Unterrichtsbegleitung und zur Unterstützung der inklusiven Bildung sind eine wichtige Ergänzung zur engagierten Arbeit unserer Lehrkräfte. Aus verschiedenen Berufsfeldern können sie gemeinsam mit den Lehrkräften multiprofessionelle Teams bilden, die die sonderpädagogische Förderung erfolgreich planen, durchführen und begleiten. Wir nehmen damit eine weitere Stufe zur flächendeckenden Arbeit in multiprofessionellen Teams an unseren Schulen."

Bei der Zuweisung der Stellen sowohl an den allgemeinen wie auch an den Förderschulen seien insbesondere die Anzahl von Schülerinnen und Schülern mit den Förderschwerpunkten „Geistige Entwicklung", „Körperlich-motorische Entwicklung" und „Emotionale und Soziale Entwicklung" mit berücksichtigt worden.

Ein Beitrag zu mehr Inklusion


an neun Grundschulen, einer Oberschule, zwei Hauptschulen, einer Realschule und einem Gymnasium zusätzliche Fachkräfte zur Unterstützung der Inklusion von Schülern mit Bedarf an sonderpädagogischer Unterstützung eingesetzt.

Bereits 180 Vollzeitstellen an Förderschulen seien unbefristet, heißt es weiter in der Pressemitteilung des Kultusministeriums. Von diesem profitiertunter anderen die Pestalozzi-Förderschule in Sassenburg.Darüberhinaus werden im gesamten Landkreisan zwölf Grundschulen, drei Hauptschulen, drei Realschulen, einer Oberschule und einer Gesamtschule zusätzliche Fachkräfte zur Unterstützung der Inklusion von Schülern mit Bedarf an sonderpädagogischer Unterstützung eingesetzt.

Heiligenstadt will für eine dauerhafte Beschäftigung auch der weiteren Inklusionsfachkräfte einsetzen: „Die Schulen brauchen kontinuierlich Unterstützung und die Pädagogischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter brauchen eine sichere Perspektive. Deshalb sind Entfristungen notwendig. Dafür setze ich mich im nächsten Haushaltsaufstellungsverfahren ein." Die Berufsgruppen, die fachlich für einen Einsatz im sonderpädagogischen Bereich qualifiziert sind, umfassen beispielsweise Logopäden, Ergotherapeuten, Heilpädagogen, Heilerzieher, Erzieher, Sozialarbeiter und Sozialpädagogen. Die unterstützenden Tätigkeiten beziehen sich dabei auf die Felder der Unterrichtsbegleitung, der therapeutischen Maßnahmen und der Unterstützung in der erzieherischen Arbeit bei Verhaltensschwierigkeiten.


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