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Zustand der Wolfenbütteler Schulen: GS Am Geitelplatz

von Marian Hackert


Die Grundschule Am Geitelplatz verbesserte sich in fünf von sieben Kategorien. Foto: Jan Borner
Die Grundschule Am Geitelplatz verbesserte sich in fünf von sieben Kategorien. Foto: Jan Borner Foto: Jan Borner

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31.10.2017

Wolfenbüttel. Die Stadtverwaltung stellte in der jüngsten Sitzung des Schulausschusses den neuen Bericht über den baulichen Zustand der städtischen Schulen vor. Die dritte Fassung des Berichts (nach 2012 und 2014) gibt erneut Auskunft über Status quo und möglichen Handlungsbedarf in Bereichen wie Brandschutz, Haustechnik oder Sanitäranlagen.



Im Jahr 2012 hatte die Verwaltung erstmals einen „Zustandsbericht Schulliegenschaften“ zum baulichen Zustand der sich im Eigentum der Stadt Wolfenbüttel befindenden Schulen, einschließlich der Schulhöfe und Freiflächen, vorgelegt. 2014 wurde eine aktualisierte Fassung erarbeitet. Die nun vorliegende dritte Fassung spiegele erneut - mittels einer übersichtlichen 5-Sterne Bewertungsmethode - den Zustand des derzeitigen Schulgebäudebestandes wider. Die Grundlage der vorgenommenen Bewertungen bildeten dabei ausschließlich gebäudewirtschaftliche Kriterien.

Neben der jeweiligen Angabe der Grunddaten sowie vorhandener Stärken und Schwächen, sei jedes Gebäude im Rahmen der folgenden Kategorien bewertet worden:

  • Allgemeiner baulicher Zustand

  • Fassade, Fenster, Dach

  • Brandschutz

  • Haustechnik

  • Sanitäranlagen


  • Schulhof

  • Zukunftsfähigkeit (baulich)


Ebenso seien bedeutsame in der Vergangenheit durchgeführte und zukünftig geplante Baumaßnahmen kurz beschrieben. Inhaltliche Änderungen sowie Veränderungen in der Sterne-Bewertung im Vergleich zur vorigen Version seien entsprechend markiert.

regionalHeute.de stellt alle Schulen einzeln vor. Heutedie Grundschule AmGeitelplatz:

Die Grundschule Am Geitelplatzverbesserte sich im Vergleich zu2014 in fünfder eingangs genannten Kategorien (von 3 auf 4 Sterne). So konnten vor allem im Bereich Brandschutz grundlegende Verbesserungen erzielt werden. So ist Rahmen des baulichen Brandschutzes im Altbau von 2007 bis 2010 die Herstellung des Brandabschnitts zum Verbindungsbau und des notwendigen Treppenraumes vom Kellerbis zum ersten Obergeschossmit direktem Ausgang ins Freie durchgeführt worden. 2012 konnte im ersten Bauabschnittim Obergeschoss des Erweiterungsbaus ein zweiter Fluchtrettungswegüber eine neue Außentreppe erstellt und das notwendige Treppenhaus vom notwendigen Flur abgetrennt werden. Weiter erfolgte die Erweiterung des Flurs im ersten Obergeschossund im Erdgeschossdurch Umbaumaßnahmen mit zwei neuen Außentüren zum neuen zweiten Fluchtrettungsweges. Eine Gefahrenmeldeanlage und eine elektroakustische Anlagewurden im Jahre 2012 eingerichtet. Der organisatorische Brandschutz befindet sich laut Sachstandsbericht in der Prüfung und wird aktualisiert.

Spielgeräte und Turnhalle als Stärken


Als besondere Stärken sind die Spielgeräte auf den Schulhöfen, die Turnhalle und der Sportplatz im Bericht der Stadt aufgeführt. Schwächen gebe es laut Sachstandbericht beim Schulhofbelag auf dem kleinen Schulhof und bei den Sanitäranlagen des Erweiterungsbaus. Im Jahr 2015 wurden bereits die Toiletten der Lehrkräfte saniert. Zudem konnte das Büro der Sekretärin samt Küchenzeile erneuert werden. Auch wurde ein Büro für eine Sozialpädagogin eingerichtet. Abschließend erfolgte die Neugestaltung des kleinen Schulhofs. Im vergangenen Jahr folgte dann die Erneuerung des Musikraums und die Einrichtung eines Büros für eine Sozialarbeiterin. Malerarbeiten und ein neuer Bodenbelag für die Lehrerumkleide der Turnhalle schlossen die Maßnahmen des Jahres 2016 ab.

Mensabau als größtes Projekt


Das laufende Jahr stand bisher ganz im Zeichen des Mensabaus, welche bereits im Juni Richtfest feiern konnte.Die Mensa besteht aus einem Speiseraum, der auch als Aula genutzt werden soll und aus zwei Lernnischen mit halbhohen Wänden. Vor dem Speiseraum ist eine Terrasse mit Sitzstufen zum Schulhof vorgelagert. Für die Essenausgabe ist eine Ausgabeküche vorgesehen. Die Küche soll jedoch so vorbereitet werden, dass sie jederzeit als Zubereitungsküche genutzt werden kann.Auf der anderen Seite des Speiseraums werden ein Abstell- und ein Putzmittelraum entstehen. An den Abstellraum grenzen dann zwei Differenzierungsräume. Diese sind mit hohen mobilen Trennwänden vom Speiseraum getrennt. Die Differenzierungsräume können untereinander und mit dem Speiseraum zu einer Aula gekoppelt werden.

Die neue Mensa wird eine Bruttofläche von rund 560 Quadratmetern haben. Für die Mensa sind zwei Speisedurchgänge mit etwa 170 Schülern pro Essensschicht geplant. Dabei stehen pro Schicht 156 Sitzplätze im Speiseraum und 14 in den Lernnischen zur Verfügung.

Erneuerung der Aula geplant


Für das kommende Jahr ist die Erneuerung des Lehrerparkplatzes geplant. Darüber hinaus soll ein Abstellen- und Sanitätsraum eingerichtet werden. Zu guter Letzt steht die Erneuerung der Aula für den Ganztagsbetrieb auf dem Programm.

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