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Zustand der Wolfenbütteler Schulen: GS Groß Stöckheim

von Marian Hackert


Die Grundschule Groß Stöckheim befindet sich laut Sachstandsbericht der Stadt in einem guten Zustand. Foto: Anke Donner
Die Grundschule Groß Stöckheim befindet sich laut Sachstandsbericht der Stadt in einem guten Zustand. Foto: Anke Donner Foto: Anke Donner

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26.10.2017

Wolfenbüttel. Die Stadtverwaltung stellte in der jüngsten Sitzung des Schulausschusses den neuen Bericht über den baulichen Zustand der städtischen Schulen vor. Die dritte Fassung des Berichts (nach 2012 und 2014) gibt erneut Auskunft über Status quo und möglichen Handlungsbedarf in Bereichen wie Brandschutz, Haustechnik oder Sanitäranlagen.



Im Jahr 2012 hatte die Verwaltung erstmals einen „Zustandsbericht Schulliegenschaften“ zum baulichen Zustand der sich im Eigentum der Stadt Wolfenbüttel befindenden Schulen, einschließlich der Schulhöfe und Freiflächen, vorgelegt. 2014 wurde eine aktualisierte Fassung erarbeitet. Die nun vorliegende dritte Fassung spiegele erneut - mittels einer übersichtlichen 5-Sterne Bewertungsmethode - den Zustand des derzeitigen Schulgebäudebestandes wider. Die Grundlage der vorgenommenen Bewertungen bildeten dabei ausschließlich gebäudewirtschaftliche Kriterien.

Neben der jeweiligen Angabe der Grunddaten sowie vorhandener Stärken und Schwächen, sei jedes Gebäude im Rahmen der folgenden Kategorien bewertet worden:

  • Allgemeiner baulicher Zustand

  • Fassade, Fenster, Dach

  • Brandschutz

  • Haustechnik

  • Sanitäranlagen


  • Schulhof

  • Zukunftsfähigkeit (baulich)


Ebenso seien bedeutsame in der Vergangenheit durchgeführte und zukünftig geplante Baumaßnahmen kurz beschrieben. Inhaltliche Änderungen sowie Veränderungen in der Sterne-Bewertung im Vergleich zur vorigen Version seien entsprechend markiert.

regionalHeute.de stellt alle Schulen einzeln vor. Heute mit der Grundschule GroßStöckheim:

Die Grundschule Groß Stöckheim befindet sich laut Sachstandbericht in allen eingangs genannten Bereichen in einem allgemein guten Zustand. Lediglich der Schulhof birgt Verbesserungspotenzial und wurde mit drei von möglichen fünf Sternen bewertet. Schwachpunkt sei vor allem die fehlende Fassadendämmung des Altbaus. Als Stärken wurde sowohl die Wärmedämmung des neuen Gebäudeteils als auch der solide Mauerwerksbau des Altbaus herausgestellt. Im Vergleich zur Erhebung aus dem Jahr 2014 wurden letztlich keine Verbesserungen, aber auch keine Verschlechterungen in der Sternewertung vorgenommen.

Zahlreiche Maßnahmen bereits durchgeführt


In den Jahren 2010 bis 2012 erfolgten im Rahmen des Baulichen Brandschutzes im ehemaligen Direktorenwohnhaus im Gemeindeweg 4 unter anderem Arbeiten im Treppenhaus, welcher mit dem Einbau von Brandschutztüren zur Abtrennung des Kellergeschosses und des Dachgeschosses einher gingen. Zudem wurde die Stahlkonstruktion in der Mehrzweckhalle mit einem Brandschutzanstrich versehen. 2011 konnte laut Bericht eine Gefahrenmeldeanlage und eine Elektroakustische Anlage als Durchsageanlage realisiert werden. Der Organisatorische Brandschutz werde turnusmäßig geprüft und aktualisiert.

Im Jahr 2015 wurde zunächst ein Fluchttor im Außenbereich eingebaut. Es folgte die Erneuerung der Holzterrasse sowie Arbeiten am Dachüberstand. Des Weiteren wurde aufgrund von Schädlingsbefall eine umfangreiche Sanierung der Holzbalkendecke vorgenommen. In diesem Rahmen kam es unter anderem zu einer Kompletterneuerung der Dacheindeckung, einer Neuverkleidung der Gauben und dem Einbau von Schallschutzdecken sowie Malerarbeiten in den Klassenräumen und im Flur. Im vergangenen Jahr erhielt der Turnraum nach Schleifarbeiten eine neue Versiegelung und auch die Jalousien konnten teilweise erneuert werden. Für das kommende Jahr ist die Einrichtung einer Rauch-Wärme-Abzugsanlage in der Mehrzweckhalle erforderlich. Hinzu kommt der Austausch von diversen Bodenbelägen.


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