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Zustand der Wolfenbütteler Schulen: Gymnasium Theodor Heuss



Wolfenbüttel

Zustand der Wolfenbütteler Schulen: Gymnasium Theodor Heuss

von Marian Hackert


Heute blicken wir auf das Gymnasium Theodor Heuss. Archivfoto: Thorsten Raedlein
Heute blicken wir auf das Gymnasium Theodor Heuss. Archivfoto: Thorsten Raedlein

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Wolfenbüttel. Die Stadtverwaltung stellte in der jüngsten Sitzung des Schulausschusses den aktuellen Bericht über den baulichen Zustand der städtischen Schulen vor. Die dritte Fassung des Berichts (nach 2012 und 2014) gibt erneut Auskunft über Status quo und möglichen Handlungsbedarf in Bereichen wie Brandschutz, Haustechnik oder Sanitäranlagen.



Im Jahr 2012 hatte die Verwaltung erstmals einen „Zustandsbericht Schulliegenschaften“ zum baulichen Zustand der sich im Eigentum der Stadt Wolfenbüttel befindenden Schulen, einschließlich der Schulhöfe und Freiflächen, vorgelegt. 2014 wurde eine aktualisierte Fassung erarbeitet. Die nun vorliegende dritte Fassung spiegele erneut – mittels einer übersichtlichen 5-Sterne Bewertungsmethode – den Zustand des derzeitigen Schulgebäudebestandes wider. Die Grundlage der vorgenommenen Bewertungen bildeten dabei ausschließlich gebäudewirtschaftliche Kriterien.

Neben der jeweiligen Angabe der Grunddaten sowie vorhandener Stärken und Schwächen, sei jedes Gebäude im Rahmen der folgenden Kategorien bewertet worden:


  • Allgemeiner baulicher Zustand

  • Fassade, Fenster, Dach

  • Brandschutz

  • Haustechnik


  • Sanitäranlagen

  • Schulhof

  • Zukunftsfähigkeit (baulich)


Ebenso seien bedeutsame in der Vergangenheit durchgeführte und zukünftig geplante Baumaßnahmen kurz beschrieben. Inhaltliche Änderungen sowie Veränderungen in der Sterne-Bewertung im Vergleich zur vorigen Version seien entsprechend markiert.

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Das Gymnasium verbesserte sich im Vergleich zu2014 in fünf der eingangs genannten Kategorien (von 3 auf 4 Sternebeziehungsweise 2 auf 3 Sterne). So konnten vor allem im Bereich der Sanitäranlagen und beim Brandschutz signifikante Verbesserungen erzielt werden. In den vergangenen zwei Jahren erfuhr der Neubau im ersten und zweiten Obergeschoss eine brandschutztechnische Sanierung. Zudem konnten die Akustikdecken komplett erneuert werden. Darüber hinaus erfolgten Türbau-, Maler- und Installationsarbeiten in den Fluren und Treppenhäusern. Für die kommenden Jahre sind weiterführende Brandschutz- und Akustikmaßnahmen geplant. Zudem steht noch die Erneuerung der Sanitäreinrichtungen für Lehrer und die Erneuerung der Bodenbeläge an. Generell befinden sich die Gebäudeabschnitte verschiedener Baujahre laut Bericht der Stadt in entsprechend unterschiedlichem Sanierungsbedarf.

Stärken und Schwächen


Als besonders positiv ist zum einen der zusammenhängende Gebäudekomplex mit großen Schulhofflächen im Sachstandsbericht der Stadt hervorgehoben. Auch die komplett erneuerte Metallfassade des Altbaus ist als Stärke aufgeführt. Schwächen sieht der Sachstandsbericht bei den in die Jahre gekommenen Fenstern im Neubau, der Einfachverglasung der Sozialräume in der alten Turnhalle und dem Bauzustand der Flachdächer. Dennoch wurde die bauliche Zukunftsfähigkeit mit vier von fünf möglichen Sternen bewertet, was dem THG in dieser Hinsicht einen generell guten Zustand attestiert. Aufgrund der zahlreichen Verbesserungen wurden in allen eingangs genannten Kategorien mindestens drei Sterne vergeben, was für einen uneingeschränkt nutzbaren Gebrauchszustand spricht, welcher jedoch mit qualitativen Abstrichen einhergeht.

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