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Zwei Feuerwehreinsätze gleichzeitig: Mehrere Verletzte


Symbolbild: Anke Donner
Symbolbild: Anke Donner Foto: Anke Donner

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24.06.2017

Oker. Am vergangenen Mittwoch wurde die Feuerwehr zu Nachlöscharbeiten nach einer Fettbrandexplosion alarmiert. Während des Einsatzes wurde der Einsatzleiter auf einen ausgelösten Heimrauchmelder nur wenige Häuser weiter aufmerksam gemacht. Der Rettungsdienst wurde zu einer Fettbrandexplosion mit einer verletzten Person in die Siedlerstraße gerufen.


Da Teile des betroffenen Hauses noch verraucht waren und nicht klar war in wie weit noch Brände vorhanden waren, wurde die Feuerwehr Oker zu Nachlöscharbeiten nachalarmiert, wie die Feuerwehr berichtete.

Bei Eintreffen an der Einsatzstelle konnte das Haus bereits ohne Atemschutz betreten werden. Es schlossen sich Belüftungsarbeiten und eine Unterstützung des Rettungsdienstes bei Versorgung und Transport der verletzten Person an. Um die Person schonend aus dem Gebäude zu befördern, fuhr die Feuerwehr Goslar mit ihrer Drehleiter die Einsatzstelle an. Während des Einsatzes meldete sich ein Anwohner bei der Feuerwehr.

Ein weiterer Alarm


Nur wenige Häuser weiter sei ein ausgelöster Rauchmelder zu hören. Während der stellvertretende Ortsbrandmeister zur Erkundung der neuen Lage vorging, übernahm der Ortsbrandmeister die erste Einsatzstelle. Bei der Erkundung bestätigte starker Brandgeruch die Vermutung.

Noch während der Erkundung konnte der Bewohner der Wohnung durch den Einsatzleiter gerettet werden und wurde anschließend vom Rettungsdienst versorgt. Kurz darauf begannen die nicht eingesetzten Atemschutztrupps aus dem parallelen Einsatz die verrauchte Wohnung mit der Wärmebildkamera nach der Brandstelle abzusuchen.

Hubschrauber im Einsatz


Währenddessen bauten die restlichen Einsatzkräfte eine Wasserversorgung zu dieser Einsatzstelle auf. Bei der Suche konnte jedoch kein Grund für die Rauchentwicklung gefunden werden. Nach einem Einsatz des Lüfters konnte die nun rauchfreie Wohnung an die Polizei übergeben werden. Währenddessen war die verletzte Person des ersten Einsatzes bereit, um mit dem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus gebracht zu werden.

Gaffer behindern den Rettungsdienst


Die Feuerwehr begleitete den Rettungsdienst bis zum Landeplatz des Hubschraubers und sorgte für einen Sichtschutz gegen Schaulustige. Leider kommt es immer wieder vor, dass Gaffer die Einsatzstelle blockieren und das Persönlichkeitsrecht der Patienten missachten, indem sie Videos und Fotos machen. In diesem Zusammenhang sollte sich jeder Schaulistige fragen, wie er sich in dieser Lage fühlen würde.


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