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560.000 Kilometer legten die DRK-Retter 2017 zurück



Wolfenbüttel

560.000 Kilometer legten die DRK-Retter 2017 zurück

von Jonas Walter


Im September war das DRK am Glatzer Weg im Einsatz. Foto: Archiv/Anke Donner
Im September war das DRK am Glatzer Weg im Einsatz. Foto: Archiv/Anke Donner Foto: Anke Donner

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Wolfenbüttel. "Zahl des Tages: 560.000 - Genau so viele Kilometer sind unsere Fahrzeuge im letzten Jahr gefahren." Mit diesem Facebook-Post machte der DRK Rettungsdienst Wolfenbüttel auf die Leistung seiner Mitarbeiter im vergangenen Jahr aufmerksam. regionalHeute.de wollte daraufhin von Rettungsdienstleiter Andreas Richter mehr wissen.



So besteht die Fahrzeugflotte des DRK Rettungsdienstes Wolfenbüttel laut Richter aus 15 Fahrzeugen. 13 davon seien im aktiven Gebrauch, zwei Fahrzeuge stünden in Reserve bereit. Darunter befinden sich sieben Rettungswagen, sechs Krankentransportwagen und zwei Notarzteinsatzfahrzeuge. 64 hauptamtliche Mitarbeiter gehören insgesamt zum Personal. Auch der bekannte Rettungshubschrauber "Christoph 30" werde vom DRK mitbesetzt. Sechs Angestellte würden einen Teil ihrer Arbeitszeit im oder am Hubschrauber verbringen.

Etwa 20.500 Einsätze in 2017


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Andreas Richter. Foto: Hackert




Die Gesamtzahl der Einsätze im vergangenen Jahr habe sich auf ungefähr 20.500 belaufen. In dieser Zahl befänden sich allerdings auch noch die zirka 1.500 Fehleinsätze, die es gegeben habe. "Zu Fehleinsätzen zählen zum Beispiel auch erfolglose Reanimationsversuche vor Ort. Das ist nach dem Landesrettungsdienstgesetz geregelt", berichtet Andreas Richter. Im vergangenen Jahr leisteten die Mitarbeiter der DRK-Rettungsdienst Wolfenbüttel gGmbH 1369 Mehrarbeitsstunden. Die geplanten Einsatzstunden der Rettungsdienstmitarbeiter liegen laut Andreas Richter bei 117.662 Stunden jährlich, die geplanten Einsatzstunden der Notärzte bei 8760 Stunden. "Das DRK ist zwar ein gemeinnütziges Unternehmen, muss aber dennoch betriebswirtschaftlich geführt werden".

So stelle man nach Einsätzen Rechnungen an den Träger, um mit den Einnahmen daraus anschließend Personal und Material zu refinanzieren. Überschüsse am Jahresende würden demnach dazu führen, das Einsätze im Folgejahr günstiger werden. Die letztendliche Entscheidung über die Finanzverwaltung läge allerdings beim Landkreis.

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