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Ab Oktober: Verkehrsverbund bietet 8er-Tageskarte an



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Ab Oktober: Verkehrsverbund bietet 8er-Tageskarte an

Das Angebot richtet sich vor allem an Fahrgäste, die im Homeoffice arbeiten.

Symbolbils
Symbolbils Foto: VRB

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Region. Zum 1. Oktober führt der Verkehrsverbund Region Braunschweig (VRB) ein neues Ticket ein: die 8er- Tageskarte. „Damit wollen wir der Situation Rechnung tragen, dass viele Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer flexibel im Homeoffice arbeiten“, erläutert Geschäftsführer Ralf Sygusch in einer Pressemitteilung.



„Corona hat das Leben verändert, viele Menschen sind nicht mehr jeden Tag im Büro, deshalb lohnt sich für sie die Monatskarte nicht mehr. Mit unserer neuen 8er-Tageskarte bieten wir den Fahrgästen ein passendes Fahrscheinangebot an, die preislich zwischen Tageskarte und Monatskarte liegt.“ „Natürlich können auch alle übrigen Fahrgäste diese Karte kaufen“, ergänzt Geschäftsführer Jörg Reincke.

Tage sind frei wählbar


In Preisstufe 1 wird die 8er-Tageskarte 37,40 Euro kosten, auf einen Tag gerechnet entspricht das 4,68 Euro. Zum Vergleich: eine Tageskarte in derselben Preisstufe kostet für eine Person 6 Euro. Günstiger wird die Karte in den Stadttarifen Braunschweig, Goslar und Wolfsburg. Als verbundweite Fahrkarte in Preisstufe 4 kostet diese Karte 121,10 Euro, das entspricht 15,14 Euro pro Tag. Im Vergleich zur Tageskarte für eine Person ist die 8er-Tageskarte damit pro Tag fast 4 Euro günstiger, was einem Rabatt von 22 Prozent entspricht. Fahrgäste kaufen die 8er-Tageskarte am Stück zum Vorteilspreis und können sie an frei wählbaren Tagen nutzen.



Das neue Ticket kann wie eine Tageskarte eingesetzt werden – für beliebig viele Fahrten innerhalb eines Tages in der gewählten Preisstufe für Bus, Stadtbahn und Regionalzug. Erhältlich ist das Ticket in allen Preisstufen vom Vorverkauf im Stadttarif Braunschweig, über den Stadttarif in Braunschweig, Goslar und Wolfsburg bis hin zu den Preisstufen 1 bis 4.

Im kommenden Jahr wird es teurer


Zum Jahresbeginn 2022 wird der VRB die Tarife um zirka 1 Prozent anheben. „Wir werden die Kostensteigerung nicht 1:1 an unsere Kundinnen und Kunden weitergeben“, betont Sygusch. „Die Fahrgäste sollen in dieser für uns alle schwierigen Zeit nicht unnötig belastet werden. Ganz umhin kommen wir nicht, einzelne Fahrscheine preislich minimal zu erhöhen, dennoch wollen wir es so attraktiv wie möglich machen, den ÖPNV zu nutzen.“


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