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AfD-Politiker ärgert sich über Müll in Halchter


Der Müll in der Oker ist sicherlich kein schöner Anblick. Foto: Klaus-Dieter Heid
Der Müll in der Oker ist sicherlich kein schöner Anblick. Foto: Klaus-Dieter Heid Foto: privat

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01.09.2019

Wolfenbüttel. In einer Pressemitteilung äußert sich Klaus-Dieter Heid, Ratsherr der Stadt Wolfenbüttel, kritisch über zu viel Müll im Erscheinungsbild des Ortsteils Halchter. Der AfD-Politiker ärgert sich unter anderem über nicht genutzte Mülleimer, Pfanddosen in der Oker aber auch verdreckte Privatgrundstücke.


Bei einem Spaziergang durch Halchter habe er einige unschöne Entdeckungen gemacht. So fragt er sich, warum die aufgestellten Mülleimer nicht auch entsprechend genutzt würden. "Vielleicht glauben auch einige der Bürgerinnen und Bürger, dass diese Müllbehältnisse lediglich dem Zweck dienen, Müll um diese Kästen herum zu verteilen, damit die Innenseiten der Kästen geschont werden?", fragt der AfD-Ratsherr.

Auch am Okerstrand in Halchter, der als kleiner Anlegesteg für Kanus diene, stehe ein Müllbehälter. Der dazu passende Müll habe sich nicht im Behälter befunden, sondern daneben. "Nicht nur daneben, sondern in der Oker. Frei treibend. Quelle: Coca-Cola, McDonalds und vielleicht auch irgendein Pizza-Bringdienst, der allerdings nicht mehr identifizierbar war, weil das Okerwasser verräterische Spuren beseitigt hatte", berichtet Heid.

Kein Glaube ans Gute im Menschen mehr?


Auch auf einem privaten Grundstück habe er all das auf dem Boden liegen entdeckt, was eigentlich in die vielen Behälter mit der Aufschrift „Müll“ gehören würden. "Berge von Restmüll so platziert, dass Spaziergänger wie ich auf gar keinen Fall in Versuchung kommen würden, ans Gute im Menschen zu glauben", so das Urteil des Lokalpolitikers

Klaus-Dieter Heid könne nicht verstehen, dass man einerseits das Klima retten wolle, indem man auf Trinkhalme aus Plastik verzichte, andererseits aber Wolfenbüttel dermaßen vollgemüllt werde. Heid regt an, überfraktionell, also völlig losgelöst von parteipolitischen Absichten, den Müll, der schon seit geraumer Zeit in großen Mengen links und rechts der Harzburger-Straße liege, zu beseitigen. Dies könne als gutes Beispiel dafür dienen, dass die Hoffnung nicht aufgegeben werde.


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