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Angebranntes Essen - Feuerwehr rettet Person aus verrauchter Wohnung



Braunschweig

Angebranntes Essen - Feuerwehr rettet Person aus verrauchter Wohnung

Trotz der Warnmelder und des Rauches habe die Person auf einem Sofa geschlafen.

Symbolbild.
Symbolbild. Foto: Anke Donner

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Braunschweig. Gegen 18 Uhr wurde der Integrierten Regionalleitstelle mehrere ausgelöste Warnmelder in einem Mehrfamilienhaus im Stadtteil Rüningen gemeldet. Die Feuerwehr musste während des Einsatzes, der wohl in angebranntem Essen seinen Ursprung nahm, eine Person aus dem Gebäude retten. Die Person hatte trotz des Qualms und der Rauchmelder auf dem Sofa geschlafen. Die Feuerwehr Braunschweig berichtet in einer Pressemitteilung.



An der Einsatzstelle wurden die Feuerwehreinheiten bereits durch die Meldenden in Empfang genommen. Es seien deutlich mehrere Warnmelder zu hören gewesen, zudem roch es auf dem Flur des Hauses verbrannt. Nach kurzer Erkundung sei ein Trupp unter Atemschutz umgehend in die verrauchte Wohnung vorgedrungen und fand eine schlafende Person auf dem Sofa vor. Unverzüglich sei diese Person aus der Wohnung geführt und dem Rettungsdienst zur weiteren Behandlung übergeben worden. Bei der weiteren Erkundung der Wohnung, konnte ein Topf mit Essen auf einem eingeschalteten Herd als Ursache für die Verrauchung festgestellt werden.

Lüftungsmaßnahmen wurden eingeleitet und die Küche mit einer Wärmebildkamera kontrolliert. Die Person wurde vom Rettungsdienst behandelt, musste aber nicht in ein Krankenhaus transportiert werden.

Im Einsatz waren ein gemischter Löschzug von der Süd- und Hauptwache sowie die Ortsfeuerwehr Leiferde mit insgesamt 25 Einsatzkräften sowie einem Rettungswagen. Der Einsatz war nach etwa einer Stunde beendet.


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