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Arbeitsminister Heil besucht Gifhorner Jugendwerkstatt


Hubertus Heil besuchte am Donnerstag die Gifhorner Jugendwerkstätten.

Personen vlnr: Stephanie Dettmer, Hubertus Heil, Daniela Schilling, Angela Heider.

Foto: Lukas Ratschko
Hubertus Heil besuchte am Donnerstag die Gifhorner Jugendwerkstätten. Personen vlnr: Stephanie Dettmer, Hubertus Heil, Daniela Schilling, Angela Heider. Foto: Lukas Ratschko Foto: Lukas Ratschko

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06.09.2019

Gifhorn. Laut einer Pressemitteilung aus dem Abgeordnetenbüro des Arbeitsministers besuchte Hubertus Heil am gestrigen Donnerstag die Gifhorner Jugendwerkstatt. Dabei traf sich der der Minister gemeinsam mit der Kreistagsabgeordneten Angela Heider (SPD) zum Fachgespräch mit der Einrichtungsleiterin Daniela Schilling.


Daniela Schilling und die Sozialpädagogin Stephanie Dettmer empfingen ihren Besuch in den Räumen des Elisabeth-Thieme-Hauses im Süden von Gifhorn. Während des Gespräches sei sowohl über die Situation der Jugendwerkstatt, die aktuellen Entwicklungen am Arbeitsmarkt und die Finanzierung der Jugendberufshilfe gesprochen, berichtet Heils Wahlkreisbüro. Daniela Schilling erklärte, dass der neu geschaffene soziale Arbeitsmarktdie großen Vorteile für ihre Einrichtung bringe: „Mit Hilfe dieser Regelungen ist es uns unter anderem gelungen, Menschen die nahezu keine Chance auf eine dauerhafte Beschäftigung hatten, erstmals in ihrem Leben mit einem festen Arbeitsvertrag auszustatten. Dies hat eine unglaublich wichtige Bedeutung für diese Personen.“ Der Arbeitsminister Heil ergänzte: „Die Besuche und Gespräche bei Unternehmen und Einrichtungen vor Ort zeigen mir, dass wir mit der Einführung des Teilhabechancengesetzes ein wichtiges Instrument für langjährige Leitungsbezieher geschaffen haben, um sie wieder in geregelte Arbeit zu vermitteln.“ Neben den langzeitarbeitslosen Erwachsenen kümmere sich die Jugendwerkstatt im Schwerpunkt um sozial benachteiligte junge Menschen und bereite sie auf den Arbeits- und Ausbildungsmarkt vor. „Im Landkreis Gifhorn funktioniert die Zusammenarbeit zwischen Jobcenter, Jugendamt und Agentur für Arbeit sehr gut“, meint Daniela Schilling. „Es ist gelungen, gemeinsam eine niedrigschwellige Maßnahme auch mithilfe von ESF- und Landesmitteln zu konzipieren. Eine langfristig abgesicherte Finanzierung wäre wünschenswert“. Die Finanzierung der Jugendwerkstätten ab 2021 sei lange ungewiss gewesen, bis das Land Niedersachsen Mittel des Europäischen Sozialfonds bis zum Jahr 2022 bereitgestellt habe. „Ich bedanke mich bei den engagierten Politikern der Landesebene, unserem Gifhorner Abgeordneten Philipp Raulfs und der Sozialministerin Carola Reimann, dass ein großer Teil der Finanzierung jetzt gesichert ist. Als langjähriges Mitglied im Freundeskreis der Jugendwerkstatt werde ich mich auch weiter für das Bestehen von Jugendwerkstätten in Niedersachsen stark machen, damit die engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ihre Arbeit zum Wohl der jungen Menschen erfolgreich fortsetzen können“, sagte Heil.


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