Braunschweig

ASF-Bezirk Braunschweig: Nein-ist-nein "längst überfällig"


ASF-Bezirk Braunschweig. Foto: privat
ASF-Bezirk Braunschweig. Foto: privat Foto: SPD

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19.07.2016


Braunschweig. Die Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen, ASF, des SPD Bezirks Braunschweig begrüßt den Beschluss des Bundestags zum Sexualstrafrecht in einer Mitteilung ausdrücklich. Die ASF habe seit längerer Zeit eine Strafverschärfung im Sexuslstrafrecht immer wieder gefordert.

Mit der Änderung des Sexualstrafrechts werde der Grundsatz: „Nein ist nein" verankert. Es reiche aus, wenn das Opfer die Ablehnung durch Kopfschütteln oder Weinen zum Ausdruck bringt. Damit macht sich strafbar, wer Sex mit Gewalt oder Gewaltandrohung erzwingt. Weitere Strafverschärfungen wurden im Bundestag mit den Stimmen der CDU und SPD beschlossen, bei sexuellen Übergriffen durch Grapschen oder aus Gruppen heraus. "Wir gehen davon aus, dass durch diese Reform ein deutliches Signal nach draußen geht 'Nein ist Nein' und abschreckt, hebt ASF-Bezirksvorsitzende Simone Wilimzig-Wilke hervor. Ein wichtiges Gesetz zum Schutz der Frauen, das nun endlich verabschiedet wurde", ergänzt sie. Es bleibe kritisch zu beobachten, wie sich das Gesetz in der Zukunft auswirke, stellt Simone Wilimzig- Wilke fest. Die ASF werde genau hinschauen.


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