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Ausbleibende Besucher - Welterbestätten im Harz öffnen nur noch am Wochenende



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Ausbleibende Besucher - Welterbestätten im Harz öffnen nur noch am Wochenende

Die Ankündigung bezieht sich auf das Weltkulturerbe Rammelsberg, das Oberharzer Bergwerksmuseum und das Zisterzienser Museum Kloster Walkenried.

Der Rammelsberg in Goslar. (Archivbild)
Der Rammelsberg in Goslar. (Archivbild) Foto: Anke Donner

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Goslar / Harz. Ab dem kommenden Montag werden das Weltkulturerbe Rammelsberg, Oberharzer Bergwerksmuseum und Zisterzienser Museum Kloster Walkenried ihre Öffnungszeiten anpassen. Zunächst bis einschließlich 23. Mai 2021 werden die Häuser ausschließlich an den Wochenenden von Samstag bis Sonntag für den Besucherbetrieb öffnen. Dies gilt ebenfalls für die Feiertage in diesem Zeitfenster. Grund sei laut einer Pressemitteilung der Stiftung Welterbe im Harz das Ausbleiben von Besuchern.



Die geringen Besuchszahlen würden sich direkt aus der Corona-Lage und der eingeschränkten Mobilität ergeben. Die Stiftung verzeichnet nur zehn Prozent der sonst für diese Jahreszeit üblichen Besucher. „Insbesondere in der derzeitigen Situation möchten wir Kultur als Nahrungsquelle anbieten“, sagt Gerhard Lenz, Geschäftsführer der Weltkulturerbe Rammelsberg gGmbH und zugleich Direktor der Stiftung UNESCO-Welterbe im Harz. „Aber es sind schlichtweg ökonomische Zwänge, die diese Reduzierung der Öffnungszeiten nun notwendig machen.“

Die Einschränkung der Öffnungszeiten erfolgt sechs Wochen nach der Wiedereröffnung der Häuser am 15. März, für die erneut Besucher- und Hygienekonzepte angepasst werden mussten. Sie betreffen nicht das Welterbe-Infozentrum in Walkenried, das weiterhin – auch am Wochenende – geschlossen bleibt. Nicht zuletzt ist ungewiss, ob der Inzidenzwert in den Landkreisen Goslar und Göttingen kontinuierlich unter 100 bleibt, der Voraussetzung für geöffnete Kulturbetriebe ist.

Dessen ungeachtet bleibt Gerhard Lenz hoffnungsvoll: „Gemeinsam im Team arbeiten wir weiterhin auf Hochtouren daran, unseren Gästen insbesondere in der zweiten Jahreshälfte attraktive Veranstaltungen sowie spannende Erlebnisse im UNESCO-Welterbe im Harz anzubieten.“


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