Ausschuss empfiehlt Lärmmessungen am Flughafen


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Symbolfoto: Archiv | Foto: Sina Rühland

Braunschweig. "Wir sind froh, dass der zuständige Fachausschuss unserem Antrag, den Lärm in den Wohngebieten am Flughafen tatsächlich zu messen, zugestimmt hat", sagt der Vorsitzende des Planungs- und Umweltausschusses, Holger Herlitschke, Grüne.


Offensichtlich habe es bei SPD und CDU Bedenken dagegen gegeben, mit realen Messungen des Lärms in den Stadtteilen rund um den Flughafen festzustellen, wie groß die Belastung der dort wohnenden Bürgerinnen und Bürger ist. Durch eine Anfrage der GRÜNEN im Mai dieses Jahres war klar geworden, dass niemand die verschiedenen Lärmquellen aus Flugbetrieb, Gewerbe und Verkehr gemeinsam betrachtet. Weil unklar ist, welchen aufsummierten Belastungen die Anwohnerinnen und Anwohner tatsächlich ausgesetzt sind, hatte die Fraktion den Antrag auf differenzierte Messungen eingebracht, die Rückschlüsse auf Zeitpunkt und Quelle des Lärms ermöglichen sollen. Ausgelöst hatten diesen Antrag verschiedene Beschwerden aus dem Flughafenumfeld, die sich nicht nur auf die Flugbewegungen, sondern zum Beispiel auch auf am Boden laufende Triebwerke und Versorgungsmodule beziehen.

"Wir wollen endlich Klarheit schaffen", erklärt dazu auch der GRÜNE Ratsherr Dr. Burkhard Plinke, der den Antrag im Rat und im Ausschuss vertreten hatte. Lärm sei nicht nur störend, sondern gefährde bekanntlich die Gesundheit. Von daher sehe er die Stadt in der Pflicht, Vorsorge für ihre Bürgerinnen und Bürger zu treffen und zu handeln. Nachdem der Fachausschuss (am 19.10.2016) "Ja" gesagt habe, müsse dieser Beschluss im Verwaltungsausschuss (am 25.10.2016) bestätigt werden - wer das nicht wolle, müsse Alternativen bieten.


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