Düsseldorf. Annalena Baerbock, Präsidentin der UN-Generalversammlung, hat die US-Regierung scharf für ihren Angriff auf den Iran kritisiert. Es sei ein klarer Bruch der UN-Charta gewesen, sagte sie dem "Handelsblatt". Tausende unschuldige Menschen, viele Kinder, seien im Zuge dieses Krieges getötet oder verletzt worden.
Auf die erzielte Absichtserklärung zwischen Iran und USA blickt sie skeptisch. Zwar sei es immer gut, wenn Kriege beendet werden, sagte sie mit Blick auf den jüngst erzielten Waffenstillstand. Zugleich bedeute ein Schweigen der Waffen nicht automatisch Frieden und Freiheit.
"Wir sollten in diesem Moment alle ehrlich miteinander sein, mit Blick darauf, was in den letzten Monaten passiert ist", sagte Baerbock. "Was ist mit diesem Krieg erreicht worden? Und zu welchem Preis?"
Baerbock kritisiert US-Abkommen mit Iran scharf
Annalena Baerbock, Präsidentin der UN-Generalversammlung, hat die US-Regierung scharf für ihren Angriff auf den Iran kritisiert.
Annalena Baerbock (Archiv) | Foto: via dts Nachrichtenagentur
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