Barrierefreie Zukunft: Salzgitter lädt zur ersten Inklusionskonferenz

Die Konferenz soll ein zentrales Forum für Austausch, Information und Vernetzung rund um die Themen Inklusion und Barrierefreiheit sein.

Symbolbild.
Symbolbild. | Foto: pixabay

Salzgitter. Unter dem Motto „Ohne Hindernisse durch Salzgitter“ findet demnächst die erste Inklusionskonferenz der Stadt Salzgitter statt. Im Ratssaal des Rathauses in Lebenstedt erwartet die Besucherinnen und Besucher ein vielfältiges Programm aus Fachvorträgen, Informationsständen und interaktiven Mitmachangeboten. Das kündigt die Stadtverwaltung in einer Pressemitteilung an.



Damit schafft der Fachdienst Soziales und Senioren der Stadt Salzgitter in Zusammenarbeit mit dem Beirat für Menschen mit Behinderungen erstmals ein zentrales Forum für Austausch, Information und Vernetzung rund um die Themen Inklusion und Barrierefreiheit. Eingeladen sind Menschen mit und ohne Behinderungen, Angehörige, Fachkräfte, Vereine, Institutionen sowie alle interessierten Bürgerinnen und Bürger.

Praxisnahe Fachvorträge


Nach der offiziellen Eröffnung der Veranstaltung um 10 Uhr durch den ersten Bürgermeister Stefan Klein, wird Annetraud Grote, Landesbeauftragte für Menschen mit Behinderungen, in einer Videobotschaft sprechen. Im Anschluss erwartet die Besucher ein vielfältiges Informations- und Austauschangebot. Praxisnahe Fachvorträge beleuchten verschiedene Aspekte von Inklusion und gesellschaftlicher Teilhabe. So können Gäste beispielsweise einen virtuellen Rundgang durch eine barrierefreie Stadt erleben oder sich über die Umsetzung von Barrierefreiheit in Salzgitter informieren. Weitere Vorträge beschäftigen sich unter anderem mit barrierefreier Badsanierung sowie Unterstützungsangeboten für Menschen mit Hör- und Sehbeeinträchtigungen.

Markt der Möglichkeiten


Beim „Markt der Möglichkeiten“ präsentieren verschiedene Fachabteilungen, Organisationen und Einrichtungen ihre Projekte und Beratungsangebote – von Informationen zur Eingliederungshilfe über Pflege- und Hilfsmittelberatung bis hin zu barrierearmem Wohnen. Darüber hinaus können Besucherinnen und Besucher verschiedene Hörhilfen und technische Unterstützungsangebote ausprobieren. Interaktive Stationen wie ein Rolliparcours oder eine Fühlstraße laden dazu ein, Barrieren im Alltag aus unterschiedlichen Perspektiven zu erleben.

Informationen für Teilnehmer


Die Veranstaltung findet am 21. Mai von 09.30 bis 14.30 Uhr statt und ist vollständig barrierefrei zugänglich. Behindertenparkplätze sind vor dem Rathaus vorhanden. Während der gesamten Konferenz steht ein Gebärdensprach-Dolmetschdienst zur Verfügung. Die Teilnahme an der Inklusionskonferenz ist kostenfrei. Aus organisatorischen Gründen wird für die Fachvorträge um vorherige Anmeldung gebeten unter Stadt Salzgitter, Fachdienst Soziales und Senioren, Kommunale Behindertenbeauftragte, Joachim-Campe-Straße 6-8, 38226 Salzgitter sowie per Telefon 05341/839-4409, per E-Mail kbb@stadt.salzgitter.de oder direkt im Rathaus Lebenstedt, Zimmer 410.

Hintergrund


Die Inklusionskonferenz ist Teil der gesetzlichen Verpflichtung der Stadt Salzgitter nach dem Niedersächsischen Behindertengleichstellungsgesetz, regelmäßig Veranstaltungen zur Förderung von Inklusion durchzuführen. „Inklusion ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Als Stadt Salzgitter sind wir bereits auf einem guten Weg und haben in den vergangenen Jahren zahlreiche Maßnahmen angestoßen. Gleichzeitig bleibt noch viel zu tun. Mit der ersten Inklusionskonferenz möchten wir Begegnung ermöglichen, Verständnis fördern, bestehende Angebote sichtbar machen und unterschiedliche Akteure miteinander vernetzen“, erklärt Stadtrat Jan Erik Bohling.

Auch die kommunale Behindertenbeauftragte der Stadt Salzgitter, Manuela Lehrke, betont die Bedeutung der Veranstaltung: „Die Vorträge und Informationsangebote unserer Kooperationspartner geben praktische Einblicke und zeigen Möglichkeiten auf, wie Inklusion im Alltag gelingen kann. Gleichzeitig bietet die Konferenz die Möglichkeit, miteinander ins Gespräch zu kommen und Erfahrungen auszutauschen. Alle Menschen sind herzlich eingeladen – ob mit oder ohne Behinderung.“

Weitere Informationen sowie das gesamte Programm gibt es online.

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