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Bei Starkregen: Fitnessfarm hat mit Oberflächenwasser zu kämpfen

2017 gab es einen Schaden von 80.000 Euro. Die Betreiber haben selbst Maßnahmen ergriffen, hoffen nun aber auf Hilfe von der Politik.

von Alexander Dontscheff


Den letzten großen Wasserschaden hatte die Fitnessfarm 2017. Symbolbild
Den letzten großen Wasserschaden hatte die Fitnessfarm 2017. Symbolbild Foto: pixabay

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27.07.2020

Cremlingen. Im Rahmen der Sommertour des Wolfenbütteler CDU-Landtagsabgeordneten Frank Oesterhelweg besuchte kürzlich der CDU- Gemeindeverband die Fitnessfarm in Cremlingen. Dabei wurde auch ein Problem angesprochen, für dessen Lösung sich die Gäste einzusetzen versprachen. Bei großen Regenereignissen passiere es immer wieder, dass Wasser von der anliegenden Straße über den Parkplatz in das Studio laufe. Das habe in der Vergangenheit schon mehrmals zu Wasserschäden geführt.


Hier müsse sicherlich geprüft werden, inwieweit dieses Problem schnellstmöglich durch zusätzliche Regenwassereinläufe oder ähnliches in der Straße abgestellt werden könne, heißt es in einer Pressemitteilung der CDU Cremlingen. "Wenn vor der Hauptstraße ein weiterer Gulli gesetzt würde, wäre uns schon erheblich geholfen", erklärt Geschäftsführer André Nehrkorn im Gespräch mit regionalHeute.de. Bis 2017 habe man zweimal richtig unter Wasser gestanden. Nach dem großen Wasserschaden im Jahr 2017, der sich auf insgesamt 80.000 Euro belief, habe man selbst verschiedene Vorkehrungen (Pumpen und neue Drainagen) getroffen. Seit dieser Maßnahmen seien keine nennenswerten Schäden mehr aufgetreten.

"Da wir sehr viel Oberflächenwasser von öffentlichen Flächen wie der B 1 abbekommen, möchte sich nun die Politik darum kümmern, um hier Abhilfe zu leisten", so Nehrkorn. Letztes Jahr habe man ein Gespräch mit dem Wasserverband geführt, viel getan habe sich aber nicht. Da die B 1 als eine der Hauptursachen ausgemacht wurde, sei auch die Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr gefragt.


Die CDU besuchte im Rahmen von Frank Oesterhelwegs Sommertour die Fitnessfarm in Cremlingen. Foto: CDU


Die CDU-Delegation ließ sich im Rahmen ihres Besuchs von Niklas Nehrkorn, der derzeit eine Ausbildung als Sport- und Fitnesskaufmann im elterlichen Betrieb absolviert, durch die frisch renovierten Räume des Fitnessstudios führen. "Wir haben die für uns schwierigen Wochen der Corona-Zeit spontan genutzt, um viele Bereiche des Studios neu zu gestalten. So wurde der Eingangs- und Empfangsbereich komplett umgebaut, in den Umkleidebereichen und im Saunabereich wurde die Zeit genutzt, um alles in einer neuen Optik zu gestalten. Auch im Trainingsbereich selbst wurde der Fußboden in Teilen neu verlegt, neue zusätzliche Fenster installiert und in neue aktuelle Trainingsgeräte investiert", so Nehrkorn Junior.


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