Sie sind hier: Region >

Börßum: Zwei Blühwiesen für den Insektenschutz angelegt



Wolfenbüttel

Börßum: Zwei Blühwiesen für den Insektenschutz angelegt

Die SPD will mit der Aktion auch gegen die Zerstörung eines Biotops zugunsten eines Radwegs protestieren.

Der Vorsitzende Michael Boldt, die Kandidierenden Holger Johannessen, zwei freiwillige Helferinnen, Beate Ebeling, Dietmar Wessel, Torsten Lohmann, Tanja Schütte, sowie die Vorsitzende Claudia Strube bei der Arbeit (v. li.).
Der Vorsitzende Michael Boldt, die Kandidierenden Holger Johannessen, zwei freiwillige Helferinnen, Beate Ebeling, Dietmar Wessel, Torsten Lohmann, Tanja Schütte, sowie die Vorsitzende Claudia Strube bei der Arbeit (v. li.). Foto: SPD Ortsverein Börßum

Artikel teilen per:

Börßum. Kürzlich wurden in den Flachsrotten in Börßum zwei zirka 30 Quadratmeter große Felder abgesteckt und kurz darauf von den Grasnarben befreit. Der Ortsverein der SPD Börßum hat in Absprache mit dem BUNV (Börßumer Umwelt-und Naturschutzverein) und der Gemeindeverwaltung die Flächen vorbereitet, um dort Blühwiesen für Insekten und Bienen anzulegen. Das berichtet der SPD Ortsverein in einer Pressemitteilung.



Die Idee dazu gab es schon länger, jetzt wurde sie umgesetzt. Die SPD möchte mit dieser Aktion die Wichtigkeit des Insektenschutzes und deren Erhalt hervorheben. Idealerweise seien beide Flächen nahe der Insekten- und Bienenhotels des BUNV in den Flachsrotten angelegt worden.

Zeichen für die Ökologie


Diese Aktion hat aber auch einen weiteren Grund. Die SPD in Börßum will ein Zeichen für die Ökologie setzen, besonders jetzt, wo die Fraktionsmehrheit im Rat der Gemeinde Börßum aus CDU, UWG und Grünen beschlossen habe, ein jahrelanges, natürlich gewachsenes Biotop für einen Radweg ohne Anbindung zu opfern. SPD-Fraktionssprecher Dietmar Wessel und die Vorsitzenden Claudia Strube und Michael Boldt heben hervor, dass für die Börßumer SPD das Thema Ökologie nie ein Trendthema gewesen sei, sondern sich schon immer in der politischen Arbeit niedergeschlagen habe. Dies müsse jetzt aber noch deutlicher gemacht werden, wenn Biotope zerstört würden.


zur Startseite