Wolfenbüttel

Bosse: Sturmschäden an Bahntrassen können verhindert werden


Der SPD-Landtagsabgeordnete Marcus Bosse sagt, dass Sturmschäden an Bahntrassen und Verkehrsbehinderungen verhindert werden können und müssen. Foto: SPD
Der SPD-Landtagsabgeordnete Marcus Bosse sagt, dass Sturmschäden an Bahntrassen und Verkehrsbehinderungen verhindert werden können und müssen. Foto: SPD Foto: privat

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14.12.2017

Wolfenbüttel/Hannover. Die Regierungsfraktionen von SPD und CDU haben am Donnerstag einen Entschließungsantrag in den Niedersächsischen Landtag eingebracht, um Sturmschäden an Bahntrassen in Zukunft zu vermeiden.


Der umweltpolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, Marcus Bosse, erklärt dazu: „Es ist nicht zu akzeptieren, dass der Bahnverkehr bei Sturmwetterlagen regelmäßig und zum Teil sogar vollständig zum Erliegen kommt. Wir wollen, dass Bäume, Büsche und Sträucher im unmittelbaren Umfeld von Bahntrassen in Zukunft so zurückgeschnitten werden, dass eine Beeinträchtigung des Verkehrs zumindest unwahrscheinlicher wird. Wir brauchen einen sicheren und zuverlässigen Bahnverkehr durch guten Baumschnitt und Strauchschnitt.“

Zu diesem Zweck sieht der Antrag der Regierungsfraktionen die Bildung eines Runden Tisches „Grünschnitt“ vor, der von der Metronom Eisenbahngesellschaft mbH (kurz „metronom“) Anfang Oktober in die öffentliche Diskussion eingebracht wurde.

„Sturmschäden an Bahntrassen und Verkehrsbehinderungen können verhindert werden. Gerade mit Blick auf die steigende Häufigkeit von Extremwetterereignissen aufgrund des Klimawandels müssen die Ergebnisse eines solchen Runden Tisches schnell in praktische Maßnahmen umgesetzt werden. Bei unserem Umweltminister Olaf Lies ist diese Aufgabe allerdings in besten Händen“, so der SPD-Umweltpolitiker Marcus Bosse.


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